BZÖ-Schenk: Im Frauengesundheitsbericht fehlen wichtige Bereiche

"Stöger spricht wohl von Prävention, aber er unternimmt nichts"

Wien (OTS) - "Im vorliegenden Frauengesundheitsbericht fehlt etwa eine Statistik über den Schwangerschaftsabbruch in Österreich und es werden einige wichtige Bereiche nur mit wenigen Absätzen bedacht, wie etwa die weit verbreiteten Burn-out Erkrankungen", kritisierte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk in ihrem Debattenbeitrag.

Einer aktuellen Umfrage zufolge wähnten sich 77 Prozent der Österreicher Burn-out gefährdet. "2,5 Millionen Krankenstandstage werden durch diese Erkrankungen verursacht. Dadurch entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden von sieben Millionen Euro für die Allgemeinheit", erklärte Schenk. "Gesundheitsminister Stöger soll daher die längst überfällige Studie über Burn-out in Auftrag geben, denn die Zahlen, mit der der Minister derzeit arbeitet, stammen aus dem Jahr 2007".

Ein zwiespältiges Verhalten lege der Minister auch in Sachen Prävention an den Tag. "Stöger spricht wohl von Prävention, aber er unternimmt nichts, wie das Beispiel bei der Brustkrebsvorsorge zeige. Aber gerade die Prävention ist enorm wichtig, denn gesund zu bleiben ist billiger als gesund zu werden", sagte Schenk

Der Frauengesundheitsbericht zeige großen Handlungsbedarf auf, aber seitens der Regierung gebe es keine Maßnahmen, keine Umsetzungen und keine Regierungsvorlagen, die auf diesem Gebiet SPÖ-ÖVP-Aktivitäten bestätigen würden, kritisierte Schenk.

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