FP-Gudenus: Wiener SP etabliert konsequent ein Zwei-Klassen-Schulsystem

Der Hilferuf verzweifelter Eltern bestätigt die Warnungen der Freiheitlichen

Wien (OTS/fpd) - "Während Brandsteidl und Co. eifrig die Werbetrommel für die Neue Wiener Mittelschule rühren und alle Mittel in dieses sozialistische Prestige-Projekt stecken, hungern sie jede andere Schulform gezielt aus", ärgert sich Wiens FP-Klubchef Johann Gudenus. Die geplante Folge der politisch motivierten Personal- und Stundenreduktion: "Bemühte Eltern schaffen es entweder, ihre Kinder in einer Neuen Wiener Mittelschule unterzubringen, oder müssen diese - wenn sie sich das leisten können - in eine teuren Privatschule schicken. Wer das nötige Geld nicht hat, der muss seinen Nachwuchs zu leistungsschwachen oder kaum Deutsch sprechenden Kindern in eine jener Schulen schicken, die nicht dem ideologischen Ideal entsprechen und deshalb gezielt benachteiligt werden."

Bestätigt sieht sich Gudenus etwa durch den verzweifelten Hilferuf der Obfrau des Elternvereins der KMS Brückenschule in Liesing. "Es fehlt an Personal, Stunden wurden gekürzt. Unsere Schule wurde zu einer minderwertigen Restschule gemacht. Das Ergebnis ist disziplinäres Chaos. Fast jede Woche kommt die Kripo und Schüler müssen suspendiert werden. Die Lehrer werden der Lage nicht mehr Herr", berichtet Silvia Forstner. SP-Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl sagte zwar eine Umwandlung des Problem-Standorts in eine Neue Wiener Mittelschule mit entsprechender finanzieller und personeller Ausstattung zu, kann sich aber plötzlich an nichts mehr erinnern. "Wie viel Wert hat ihr Wort?", fragt die Obfrau. "Offenbar keinen", antwortet der FP-Klubchef.

Brandsteidls Komplizen Vettermann fällt als Reaktion nichts Besseres ein, als sich auf die Eltern-Vertreterin einzuschießen: Sie wäre eine Freiheitliche und deshalb befangen, argumentiert der vermeintliche "Bildungsexperte" der Wiener Roten. Und überhaupt wäre ja kein entsprechender Antrag auf Umwandlung und damit mehr Unterstützung gestellt worden. Forstner: "Das durften wir gar nicht. Wir haben uns auf das Wort Brandsteidls verlassen."

"Die Wiener Sozialisten müssen ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und endlich Bildungspolitik für alle Kinder machen", appelliert Gudenus an die Stadtregierung. Er fordert mehr Personal:
"Während die anderen Bundesländer die fehlenden Bundes-Mittel dafür aus dem eigenen Budget ausglichen, haben die Wiener Roten eiskalt 80 Stellen gestrichen. Unter dem Eindruck der katastrophalen Ergebnissen der PISA-Test, die für Wien besonders verheerend ausfielen, ist das unverantwortlich." Und der FP-Politiker stellt klar: "Investitionen in unsere Kinder sind Investitionen in unsere Zukunft!" (Schluss)

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