- 17.05.2011, 12:50:07
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FP-Gudenus: Wiener SP etabliert konsequent ein Zwei-Klassen-Schulsystem
Der Hilferuf verzweifelter Eltern bestätigt die Warnungen der Freiheitlichen
Wien (OTS/fpd) - "Während Brandsteidl und Co. eifrig die
Werbetrommel für die Neue Wiener Mittelschule rühren und alle Mittel
in dieses sozialistische Prestige-Projekt stecken, hungern sie jede
andere Schulform gezielt aus", ärgert sich Wiens FP-Klubchef Johann
Gudenus. Die geplante Folge der politisch motivierten Personal- und
Stundenreduktion: "Bemühte Eltern schaffen es entweder, ihre Kinder
in einer Neuen Wiener Mittelschule unterzubringen, oder müssen diese
- wenn sie sich das leisten können - in eine teuren Privatschule
schicken. Wer das nötige Geld nicht hat, der muss seinen Nachwuchs zu
leistungsschwachen oder kaum Deutsch sprechenden Kindern in eine
jener Schulen schicken, die nicht dem ideologischen Ideal entsprechen
und deshalb gezielt benachteiligt werden."
Bestätigt sieht sich Gudenus etwa durch den verzweifelten Hilferuf
der Obfrau des Elternvereins der KMS Brückenschule in Liesing. "Es
fehlt an Personal, Stunden wurden gekürzt. Unsere Schule wurde zu
einer minderwertigen Restschule gemacht. Das Ergebnis ist
disziplinäres Chaos. Fast jede Woche kommt die Kripo und Schüler
müssen suspendiert werden. Die Lehrer werden der Lage nicht mehr
Herr", berichtet Silvia Forstner. SP-Stadtschulratspräsidentin
Brandsteidl sagte zwar eine Umwandlung des Problem-Standorts in eine
Neue Wiener Mittelschule mit entsprechender finanzieller und
personeller Ausstattung zu, kann sich aber plötzlich an nichts mehr
erinnern. "Wie viel Wert hat ihr Wort?", fragt die Obfrau. "Offenbar
keinen", antwortet der FP-Klubchef.
Brandsteidls Komplizen Vettermann fällt als Reaktion nichts Besseres
ein, als sich auf die Eltern-Vertreterin einzuschießen: Sie wäre eine
Freiheitliche und deshalb befangen, argumentiert der vermeintliche
"Bildungsexperte" der Wiener Roten. Und überhaupt wäre ja kein
entsprechender Antrag auf Umwandlung und damit mehr Unterstützung
gestellt worden. Forstner: "Das durften wir gar nicht. Wir haben uns
auf das Wort Brandsteidls verlassen."
"Die Wiener Sozialisten müssen ihre ideologischen Scheuklappen
ablegen und endlich Bildungspolitik für alle Kinder machen",
appelliert Gudenus an die Stadtregierung. Er fordert mehr Personal:
"Während die anderen Bundesländer die fehlenden Bundes-Mittel dafür
aus dem eigenen Budget ausglichen, haben die Wiener Roten eiskalt 80
Stellen gestrichen. Unter dem Eindruck der katastrophalen Ergebnissen
der PISA-Test, die für Wien besonders verheerend ausfielen, ist das
unverantwortlich." Und der FP-Politiker stellt klar: "Investitionen
in unsere Kinder sind Investitionen in unsere Zukunft!" (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
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