SJ Wien zum IDAHO: Homo- und Transphobie bekämpfen!

International Day Against Homophobia muss zum Kampftag gegen Diskriminierung werden

Wien (OTS/SPW) - Zum heutigen Internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHO) erinnern Vivian Thiele-Orberg, LGBT-Sprecherin der SJ Wien und Stefan Jagsch, Vorsitzender der SJ Wien, an die blutige Verfolgung von Homosexualität: "In fast 80 Ländern dieser Erde wird Homosexualität strafrechtlich verfolgt, in manchen steht die Todesstrafe auf gleichgeschlechtliche Liebe. Wir denken an diesem Tag an alle verfolgten LesbianGayBiTransgender-Personen weltweit und fordern wirksame völkerrechtliche Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaften gegen alle Länder, die die Rechte von Schwulen und Lesben mit Füßen treten!"****

Aber auch Österreich sei alles andere als eine Insel der Seligen, so Thiele-Orberg und Jagsch weiter. "Homo- und Transphobie ist weit verbreitet und wird unterschwellig leider auch all zu oft toleriert. Es beginnt bei schwulen- und lesbenfeindlichen Witzen und endet bei Übergriffen und Hate-Crimes. Wir fordern wirksame Maßnahmen gegen Homo- und Transphobie und endlich die völlige rechtliche Gleichstellung von lesbischen und schwulen PartnerInnenschaften. Es ist eine Schande, dass gleichgeschlechtliche Paare in Österreich immer noch keine Kinder adoptieren dürfen!"

Der IDAHO müsse auch in Österreich zu einem zentralen Kampftag gegen Diskriminierung und Unterdrückung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender-Personen werden. "Der heutige 17. Mai muss der Startpunkt für eine großangelegte öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Homo- und Transphobie sein - wir dürfen Hass und Ungleichheit niemals akzeptieren und fordern gleiches Recht für alle Lebens- und Liebesformen!" (Schluss)

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