FPK-Warmuth: Hohe Qualität der Brustkrebsvorsorge muss erhalten bleiben!

Kärntner SPÖ muss Verantwortung gegenüber Frauen und Familien wahrnehmen.

Klagenfurt (OTS) - Betroffen zeigt sich FPK-Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth darüber, dass Kärntens Gesundheitsreferent Peter Kaiser sowie Kärntens Frauenreferentin Beate Prettner, die geplante Schlechterstellung der Brustkrebsvorsorge totschweigen. "Die SPÖ hat in dieser ernsten Materie, wo es um Frauen- und Familienschicksale geht, absoluten Handlungsbedarf", erklärt Warmuth. Sie erinnert daran, dass in der bundesweiten Gesundheitskonferenz der Gesundheitsreferenten am 1. Juli darüber weiter befunden wird, ob wir unser äußerst erfolgreiches Kärntner Brustkrebs-Vorsorgemodell beibehalten oder ob eine Verschlechterung in Kauf genommen wird. Bekanntlich rechnet Dr. Diether Manfreda, der seit 35 Jahren in der Brustkrebsforschung tätig ist, bei den geplanten Verschlechterungen mit 500 zusätzlichen Frauen, die an Brustkrebs sterben werden. "Jeder Todesfall ist einer zu viel", warnt die freiheitliche Frauensprecherin. "Wir sind kärntenweit unterwegs, um Unterschriften für die Beibehaltung der erfolgreichen Brustkrebsvorsorge in Kärnten zu sammeln. Derzeit ist die Sterblichkeit bei Brustkrebs in Kärnten rückläufig, obwohl die Neuerkrankungen steigen", macht Warmuth aufmerksam.

Als "unverantwortlich" bezeichnete Warmuth die Tatsache, dass laut EU-Richtlinie künftig unter 50jährige und über 70jährige Frauen dahingehend diskriminiert werden, dass ihnen nicht einmal mehr eine Mammographie-Untersuchung zugestanden wird. "Und es ist absolut untragbar, dass für alle Frauen der Tastbefund, die Ultraschalluntersuchung sowie die freie Arztwahl abgeschafft werden soll. Hier erwarte ich mir eine Solidarisierung der Frauen über alle Parteigrenzen hinweg", so Warmuth, die auch unmissverständlich klar macht, keine Verniedlichungen dieser für Frauen so sensiblen Gesundheitsthematik zu akzeptieren.

Kräftige bundesweite Unterstützung ist Warmuth auch vom FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann im Parlament, Heinz-Christian Strache, in der gestrigen Parteivorstandssitzung zugesichert worden. "Die FPÖ wird unseren Kampf gegen die Umsetzung dieser gesundheitspolitisch schwerst bedenklichen EU-Richtlinie sowohl im Parlament als auch in den Bundesländern unterstützen", schließt Warmuth.

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