FPÖ-Frigo: Fragebogenstudie als Schönfärberei

Wien ist Spitzenreiter bei Akademikerarbeitslosigkeit

Wien (OTS/fpd) - In einer neuen wissenschaftlichen Studie will das Ministerium offenbar die Akademikerinnen und Akademiker hinsichtlich Berufsaussichten beruhigen und offenkundig zum Hochschulstudium aufrufen, so der FPÖ-Wien Gemeinderat, Univ.Prof. Dr. Peter Frigo.

Richtig ist, dass gegenüber anderen Berufsgruppen die Akademikerinnen und Akademiker die geringste Arbeitslosenrate haben (2,4% lt. AMS 2009), doch die Arbeitslosenrate steigt gerade bei der Altersgruppe der 30-40jährigen um bis zu 28%.
Die absoluten Zahlen der Arbeitslosen mit Uni-, FH- oder Akademieabschluss stieg von 4900 Personen im Jahr 2000 auf 11.094 Personen im Jahr 2010. Auch die ständige Anzahl von abwandernden Akademikern ins Ausland, besonders in der Medizin, darf nicht vergessen werden.
Durch die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation und den daraus resultierenden Einsparungen leiden besonders der Wissenschaft-und Forschungsbereich. Hier wird beispielsweise gerade an der MedUniWien ein Stellensparprogramm absolviert, kritisiert Frigo.

Die FPÖ fordert daher eine wahrheitsgetreue Information der Studienanfängerinnen und -anfänger über spätere Berufschancen sowie ein Unibudget, das internationalen Maßstäben gerecht wird, so Frigo abschließend. (Schluss)paw

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