FP-Hafenecker: Aus für Postämter ist weiterer Anschlag auf ländliche Infrastruktur in NÖ

Nur gerechte Bezahlung für Postpartner hilft NÖ Ortschaften

St. Pölten (OTS) - Für den Kommunalsprecher der FPÖ NÖ, LAbg. Christian Hafenecker, sind die zunehmenden Schließungen von Postämtern eine weitere Ausdünnung des NÖ ländlichen Raumes.

"Wie den Medien zu entnehmen ist, werden niederösterreichweit immer mehr Postfilialen im ländlichen Raum zugesperrt. Neben der Schließung zahlreicher Nebenbahnen und der Auflassung von 16 Grenzdienststellen der Polizei stellt die systematische Schließung von Postämtern eine weitere Ausdünnung unserer ländlichen Infrastruktur dar, zu deren Erhaltung der Staat und damit die Regierenden gegenüber den Steuerzahlern eigentlich verpflichtetet wären! ÖVP und SPÖ ist der Pleitestaat Griechenland aber anscheinend wichtiger als die ländliche Bevölkerung, denn dorthin pumpen sie Milliarden an Steuergeldern ohne mit der Wimper zu zucken. Wir Freiheitliche akzeptieren es nicht, dass Menschen aus dem ländlichen Raum zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden", kritisiert Hafenecker.

Der Abgeordnete fordert auch eine gerechte Bezahlung für die zahlreichen Betriebe, welche als Postpartner die Aufgaben des ehemaligen Postamtes übernehmen.

"Viele Unternehmen, welche eine Partnerschaft mit der Post eingehen und damit deren Agenden in den Ortschaften übernehmen, kündigen diese bald wieder auf, da die Bezahlung dafür einfach nicht angemessen ist. Das System mit den Postpartnern kann daher nur dann funktionieren, wenn man ihnen auch eine entsprechende Bezahlung zukommen lässt. Schwarz und Rot dürfen nicht auf Kosten der ländlichen Infrastruktur sparen, sondern müssen sich für diesen Kernbereich unseres Staates einsetzen! BAWAG-Offensiven bringen hier überhaupt nichts, denn außer in den Ballungszentren findet man fast keine BAWAG-Filialen. Aus diesen Gründen ist es umso wichtiger, dass die Postpartner für ihre Aufgabe auch angemessen entlohnt werden, damit diese sich nicht wie bis dato zum Hemmschuh entwickelt!", so LAbg. Christian Hafenecker abschließend.

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