Fuhrpark-Branding: "Gratis-Werbefläche" bleibt oft ungenützt

Der richtige Fuhrpark verbessert das Image und schärft die Marke, sagen Alexander Schmidecker, Geschäftsführer BAWAG P.S.K. Leasing, und Branding-Experte Michael Brandtner.

Wien (OTS) - "Der Fuhrpark ist ein oft unterschätztes Kommunikationsmittel", sagt Alexander Schmidecker, Geschäftsführer der BAWAG P.S.K. Leasing. "Daher bringt die Investition in neue Fahrzeuge mehr als einfach nur mehr Mobilität. Im Idealfall verbessert das Unternehmen sein Image, schärft die Marke und motiviert die Mitarbeiter. So können Fuhrparkmanager mit wenig Aufwand viel bewegen." Wie das zu erreichen ist? "Am wichtigsten ist eine simple, aber grundlegende Einsicht: Nämlich dass das Fahrzeug zum Unternehmen passen muss", so Schmidecker.

Das betont auch Branding- und Markenexperte Michael Brandtner:
"Der Fuhrpark ist die Visitenkarte des Unternehmens. Autos haben eine wichtige Aufgabe bei der Marken- und Imagebildung." Besonders im Verkauf müsse man die Bedeutung der Fahrzeuge als Kommunikationsmittel beachten. "Sie spielen eine ähnliche Rolle wie die Kleidung. Autos sind immer entweder auf der Straße unterwegs oder auf dem Parkplatz abgestellt und können daher viele Blicke auf sich ziehen. Sie senden Signale aus, die zur Marke und zum Unternehmen passen müssen."

Flippig oder seriös? Groß oder klein?

Das oberste Gebot ist Stimmigkeit. Brandtner: "Was erwarten Kunden oder Geschäftspartner von einem Unternehmen? Zu diesen Erwartungen muss auch das Auto passen." Ein Unternehmen mit einem jungen, flippigen Auftritt könne mit einem orangen Smart oder einem grünen Mini unterwegs sein. Ein Rechtsanwalt sollte aber doch eher auf seriösere Marken und dunkle Farben setzen - und auf ein größeres Auto. Ein betont umweltbewusstes Unternehmen wiederum könne sich für einen alternativen, umweltfreundlichen Antrieb entscheiden.

"Gratis-Werbefläche": Chancen werden verschenkt

Auch das "Innenleben" des Autos ist für die Kommunikationswirkung ein wichtiger Faktor. "Stellen Sie sich vor, Sie nehmen einen Kunden im Auto mit", sagt Branding-Experte Brandtner. "Wie sauber und gepflegt sieht es aus? Das lässt alles Rückschlüsse auf das Unternehmen zu." Fuhrpark-Manager sollten sich überlegen, mit den Mitarbeitern Richtlinien zum Gebrauch der Fahrzeuge zu vereinbaren. Manche Betriebe verbieten etwa bei Dienstfahrten Schiträger am Dach oder Kindersitze.

Die Marketing-Möglichkeiten, die ein Fuhrpark bietet, werden laut Brandtner oft noch unterschätzt. "In puncto Farbe gibt es beispielsweise Nachholbedarf. Wenn ein Unternehmen viele Autos auf der Straße hat, dann sollte der Fuhrpark nicht neutral weiß sein, sondern die Farbe des Unternehmenslogos tragen. Autos tragen stark zum Branding bei. Da ist auch mehr Mut gefragt!"
Nur rund fünf Prozent der Firmen-PKW sind gebrandet, schätzt Brandtner. Bei LKW sei die Situation besser. Hier gebe es eher bei der Art der Gestaltung Verbesserungspotenzial. "Insgesamt werden im Bereich Fuhrpark viele Marketing-Chancen verschenkt. Jedes Dienstauto bietet im Prinzip eine Gratis-Werbefläche - und das in Zeiten, in denen Werbeflächen immer teurer werden."

Motivation: "Dienstwagen sind beliebteste Nebenleistung"

Der Fuhrpark eines Unternehmens ist auch ein wichtiger Motivationsfaktor. "Dienstwagen zählen in Österreich zu den beliebtesten Nebenleistungen, die Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber neben dem regulären Gehalt erhalten", sagt Michael Schmied, Geschäftsführer der BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing.
Brandtner: "Das Auto ist nun mal das Liebkind der Österreicher. Dienstwagen drücken die Wertschätzung eines Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern aus." Noch mehr motiviert ein schönes Auto natürlich, wenn der Mitarbeiter Wünsche äußern kann und in den Auswahlprozess eingebunden wird. Schmied: "Diese Gruppe der User-Chooser nimmt immer mehr zu. Denn die Unternehmen erkennen, dass ein Auto viel mehr ist als ein reiner Gebrauchsgegenstand."

Leasing-Finanzierung für mehr Mobilität und besseres Branding

Bei der Finanzierung des Fuhrparks ist freilich auch auf ökonomische Aspekte zu achten - etwa auf Faktoren, die den Restverkaufswert verringern könnten, so Schmied von der BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing: "Unsere Experten beraten zu sämtlichen relevanten Aspekten. So können Fuhrpark-Manager die optimale Finanzierungsentscheidung treffen."

Über die BAWAG P.S.K. Leasing:

Die BAWAG P.S.K. Leasing ist Universalist für alle Leasing-Anliegen, von Immobilien-, Mobilien- und KFZ-Leasing bis hin zu Fuhrparkmanagement. Das Unternehmen mit Niederlassungen in ganz Österreich sowie in Tschechien, der Slowakei, Polen und Ungarn beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Die BAWAG P.S.K. Leasing erwirtschaftete in Österreich 2010 ein Neugeschäftsvolumen von rund 400 Millionen Euro.

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