BMHS-Gewerkschaft: Dienst- und Besoldungsrecht rasch weiterverhandeln

Wien (OTS) - Frau BM Heinisch-Hosek drängt auf mehr Tempo bei den Lehrergesprächen zum Thema "Dienst- und Besoldungsrecht" und verkennt dabei, dass ja sie es ist, die die Verhandlungen massiv verzögert. Bekanntlich hat am 2. Mai die erste Besprechungsrunde mit ihrem Ressort stattgefunden. Der nächste Termin - so die Presse - findet nicht vor Mitte Juni statt. Die Lehrergewerkschaften machten bereits am 2. Mai dem BKA den Vorschlag, rasch und zügig weiterzuverhandeln. Jedoch das BKA lehnte dies mit dem Hinweis auf den bestehenden Personalmangel im BKA ab. Der Versuch, der Gewerkschaft nun wegen irgendwelcher Wahltermine im Herbst eine Verzögerungstaktik in die Schuhe zu schieben, darf als gescheitert betrachtet werden.

Weiters sei angemerkt, dass die Regierungsseite zum Inhalt der Besprechungen auf Verschwiegenheit drängt und die zuständige Beamtenministerin den Verhandlungsführer der Gewerkschaft bei der erstbesten Gelegenheit öffentlich massiv kritisiert. Damit schafft man keine Vertrauensgrundlage für künftige Verhandlungen. Mit Erstaunen wird zudem registriert, dass Frau Heinisch-Hosek via Presse Inhalte der künftigen Verhandlungen öffentlich macht, ehe diese die Verhandlungspartner erfahren. Auf jeden Fall wird dokumentiert, wer den ersten Stein geworfen hat.

Rückfragen & Kontakt:

Jürgen Rainer, Vorsitzender BMHS-Gewerkschaft
Tel.: 01 / 533 63 35

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB0001