• 17.05.2011, 10:21:28
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BMHS-Gewerkschaft: Dienst- und Besoldungsrecht rasch weiterverhandeln

Wien (OTS) - Frau BM Heinisch-Hosek drängt auf mehr Tempo bei den
Lehrergesprächen zum Thema "Dienst- und Besoldungsrecht" und verkennt
dabei, dass ja sie es ist, die die Verhandlungen massiv verzögert.
Bekanntlich hat am 2. Mai die erste Besprechungsrunde mit ihrem
Ressort stattgefunden. Der nächste Termin - so die Presse - findet
nicht vor Mitte Juni statt. Die Lehrergewerkschaften machten bereits
am 2. Mai dem BKA den Vorschlag, rasch und zügig weiterzuverhandeln.
Jedoch das BKA lehnte dies mit dem Hinweis auf den bestehenden
Personalmangel im BKA ab. Der Versuch, der Gewerkschaft nun wegen
irgendwelcher Wahltermine im Herbst eine Verzögerungstaktik in die
Schuhe zu schieben, darf als gescheitert betrachtet werden.

Weiters sei angemerkt, dass die Regierungsseite zum Inhalt der
Besprechungen auf Verschwiegenheit drängt und die zuständige
Beamtenministerin den Verhandlungsführer der Gewerkschaft bei der
erstbesten Gelegenheit öffentlich massiv kritisiert. Damit schafft
man keine Vertrauensgrundlage für künftige Verhandlungen. Mit
Erstaunen wird zudem registriert, dass Frau Heinisch-Hosek via Presse
Inhalte der künftigen Verhandlungen öffentlich macht, ehe diese die
Verhandlungspartner erfahren. Auf jeden Fall wird dokumentiert, wer
den ersten Stein geworfen hat.

Rückfragehinweis:
Jürgen Rainer, Vorsitzender BMHS-Gewerkschaft
Tel.: 01 / 533 63 35

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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