• 17.05.2011, 09:00:50
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Neue ORF-Initiative: "MEDIENQUALITÄT der ZUKUNFT"

ORF-Generaldirektor Wrabetz startet ExpertInnengespräche zum Thema "Frauen und Medien"

Wien (OTS) - Ansprüche sind erhoben, Forderungen sind gestellt -
doch der Alltag der Menschen ist gegenüber den Wünschen, Perspektiven
und Bedürfnissen von Frauen zuweilen beharrlich resistent. Aus diesem
Grund wird sich der erste Schwerpunkt der neuen, von
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz initiierten
Diskussionsplattform "Medienqualität der Zukunft" dem Thema "Medien
und Frauen" widmen. Zu diesem Zweck hat der ORF-Generaldirektor eine
interdisziplinäre Expertinnengruppe unter der Leitung von FM4-Chefin
Monika Eigensperger eingesetzt.

Aufgabe der Expertinnengruppe ist das qualitative Gespräch u. a. über
folgende Fragen: Welche Rolle übernehmen Medien im "gender &
diversity"-Diskurs? Welche Anliegen haben Frauen an die Medien? Wie
kann der ORF im Rahmen professioneller Medienarbeit die Anliegen und
Positionen von Frauen bestmöglich berücksichtigen?

Generaldirektor Alexander Wrabetz: "Es sollte mittlerweile eine
Selbstverständlichkeit sein, dass die Forderungen von Frauen in jeder
Hinsicht gleichberechtigt wahrgenommen und behandelt werden. Wenn dem
nicht so ist, machen auch die Medien Fehler. Der ORF ist der
'Rundfunk der Gesellschaft'. Das bedeutet, dass wir einen besonderen
Umgang, eine besondere Kultur der Aufmerksamkeit gegenüber
gesellschaftlichen Bedürfnissen und Ansprüchen der Menschen pflegen
sollten."
FM4-Chefin Monika Eigensperger: "Ich freue mich auf diese Aufgabe und
darüber, dass man mir diese Funktion angeboten hat. In FM4 setzen wir
uns seit langem sehr aktiv mit diesen Themen auseinander und ich bin
sicher, dass die neugeschaffene ExpertInnengruppe durch ihre Arbeit
wesentliche und weiterführende Ergebnisse bringen wird!"

Seitens ORF werden neben Monika Eigensperger (FM4-Chefin), Doris
Appel (Leiterin der Abteilung Religion, Hörfunk), Christiana
Jankovics (Aktueller Dienst Fernsehen, Betriebsrätin), Waltraud
Langer (Leiterin TV-Magazine, Mitglied der
Gleichstellungskommission), Nicole Scharang (Cutterin,
Betriebsrätin), Martina Schmidt (Redaktion "Report",
Redakteurssprecherin), Sigrid Svitek (Soziologin, Leiterin
ORF-Medienforschung) und Ina Zwerger (Leiterin Ö1 Radiokolleg) der
Expertinnengruppe angehören.

Ihre Teilnahme zugesagt haben auch eine Reihe externer Expertinnen
wie z. B. Maria Baumgartner (IT-Unternehmerin und Mediatorin), die
Journalistinnen und Autorinnen Sibylle Hamann und Elfriede Hammerl,
Regina Polak (Universität Wien, Institut für praktische Theologie),
die Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Christa Pölzlbauer
(Psychotherapeutin), Linda Say (Biomedizinerin, Mitarbeiterin der
Zeitschrift "biber") oder die PR-und Kommunikationsexpertin Saskia
Wallner (Pleon Publico).

Zu Monika Eigensperger: Monika Eigensperger begann 1980 als Freie
Mitarbeiterin beim ORF-Radio, war Musikprogrammgestalterin und
Reporterin bei Ö3 ("Zick Zack", "Radiothek") und ab 1992
Ressortleiterin bei Ö3 sowie ständige stellvertretende Ö3-Chefin
(1994). Seit 1996 ist sie Leiterin des Jugendkultursenders FM4. Unter
ihrer Leitung avancierte FM4 zum Kultprogramm, der Sender bot
Kreativen Spielraum zur Umsetzung von Erfolgsproduktionen ("Stermann
& Grissemann", "Projekt X"). Die FM4 Corporate Identity wurde
mehrfach ausgezeichnet. Im November 1999 wurde Monika Eigensperger
zur Senderchefin der 4. ORF-Kette FM4 bestellt.

Rückfragehinweis:
Alexander Horacek
ORF-Unternehmenskommunikation
(01) 87878 - DW 12953

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