Neue ORF-Initiative: "MEDIENQUALITÄT der ZUKUNFT"

ORF-Generaldirektor Wrabetz startet ExpertInnengespräche zum Thema "Frauen und Medien"

Wien (OTS) - Ansprüche sind erhoben, Forderungen sind gestellt -doch der Alltag der Menschen ist gegenüber den Wünschen, Perspektiven und Bedürfnissen von Frauen zuweilen beharrlich resistent. Aus diesem Grund wird sich der erste Schwerpunkt der neuen, von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz initiierten Diskussionsplattform "Medienqualität der Zukunft" dem Thema "Medien und Frauen" widmen. Zu diesem Zweck hat der ORF-Generaldirektor eine interdisziplinäre Expertinnengruppe unter der Leitung von FM4-Chefin Monika Eigensperger eingesetzt.

Aufgabe der Expertinnengruppe ist das qualitative Gespräch u. a. über folgende Fragen: Welche Rolle übernehmen Medien im "gender & diversity"-Diskurs? Welche Anliegen haben Frauen an die Medien? Wie kann der ORF im Rahmen professioneller Medienarbeit die Anliegen und Positionen von Frauen bestmöglich berücksichtigen?

Generaldirektor Alexander Wrabetz: "Es sollte mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Forderungen von Frauen in jeder Hinsicht gleichberechtigt wahrgenommen und behandelt werden. Wenn dem nicht so ist, machen auch die Medien Fehler. Der ORF ist der 'Rundfunk der Gesellschaft'. Das bedeutet, dass wir einen besonderen Umgang, eine besondere Kultur der Aufmerksamkeit gegenüber gesellschaftlichen Bedürfnissen und Ansprüchen der Menschen pflegen sollten."
FM4-Chefin Monika Eigensperger: "Ich freue mich auf diese Aufgabe und darüber, dass man mir diese Funktion angeboten hat. In FM4 setzen wir uns seit langem sehr aktiv mit diesen Themen auseinander und ich bin sicher, dass die neugeschaffene ExpertInnengruppe durch ihre Arbeit wesentliche und weiterführende Ergebnisse bringen wird!"

Seitens ORF werden neben Monika Eigensperger (FM4-Chefin), Doris Appel (Leiterin der Abteilung Religion, Hörfunk), Christiana Jankovics (Aktueller Dienst Fernsehen, Betriebsrätin), Waltraud Langer (Leiterin TV-Magazine, Mitglied der Gleichstellungskommission), Nicole Scharang (Cutterin, Betriebsrätin), Martina Schmidt (Redaktion "Report", Redakteurssprecherin), Sigrid Svitek (Soziologin, Leiterin ORF-Medienforschung) und Ina Zwerger (Leiterin Ö1 Radiokolleg) der Expertinnengruppe angehören.

Ihre Teilnahme zugesagt haben auch eine Reihe externer Expertinnen wie z. B. Maria Baumgartner (IT-Unternehmerin und Mediatorin), die Journalistinnen und Autorinnen Sibylle Hamann und Elfriede Hammerl, Regina Polak (Universität Wien, Institut für praktische Theologie), die Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Christa Pölzlbauer (Psychotherapeutin), Linda Say (Biomedizinerin, Mitarbeiterin der Zeitschrift "biber") oder die PR-und Kommunikationsexpertin Saskia Wallner (Pleon Publico).

Zu Monika Eigensperger: Monika Eigensperger begann 1980 als Freie Mitarbeiterin beim ORF-Radio, war Musikprogrammgestalterin und Reporterin bei Ö3 ("Zick Zack", "Radiothek") und ab 1992 Ressortleiterin bei Ö3 sowie ständige stellvertretende Ö3-Chefin (1994). Seit 1996 ist sie Leiterin des Jugendkultursenders FM4. Unter ihrer Leitung avancierte FM4 zum Kultprogramm, der Sender bot Kreativen Spielraum zur Umsetzung von Erfolgsproduktionen ("Stermann & Grissemann", "Projekt X"). Die FM4 Corporate Identity wurde mehrfach ausgezeichnet. Im November 1999 wurde Monika Eigensperger zur Senderchefin der 4. ORF-Kette FM4 bestellt.

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