SP-Horner: Banker haben aus Krise nichts gelernt

Erste Bank - Chef Treichl als Ratgeber für Politik fehlgeleitet

Linz (OTS) - Wie man aus den bereits wieder horrenden
Bonuszahlungen und Gagenerhöhungen für Banker und deren Ausichtsräte wie etwa der Erste Bank erkennen kann, haben viele Banker aus der Finanzkrise und der Geschichte nichts gelernt.
"Mit ihrer hemmungslosen Abkassierermentalität und dem Streben nach Profiten um jeden Preis bereiten gewissenlose Banker den Nährboden für politisch extreme Strömungen auf. Sie fördern mit ihren Millionengagen und Angriffen auf die Politik eine Stimmung, die diesem Land nicht gut tut. Etwa wenn die gerechten Beiträge für die Allgemeinheit wie die Bankenabgabe und Forderungen nach einer Finanztransaktionssteuer von Bankern aus Profitgier ungerechtfertigt denunziert werden. Dr. Andreas Treichl etwa ist einer dieser fehlgeleiteten vermeintlichen Ratgeber für die Politik. Statt mit gutem Beispiel voran zu gehen, haben sich die Erste Bank -Verantwortlichen diese Woche unverantwortliche Gagenerhöhungen genehmigt", kritisiert Christian Horner, Landesgeschäftsführer der SP OÖ, die jüngsten Aussagen aus dem Bankensektor zur Politik.

Die derzeitigen Einstellungen und Aussagen aus der Finanzwirtschaft würden einmal mehr beweisen, dass es dringend notwendig sei, den Einfluss von Banken, Konzernen und Lobbyisten auf die Politik massiv zurück zu drängen.
"Ich gebe Dr. Treichl recht, wenn er vor weiteren Finanzkrisen warnt. Allerdings vergisst er dabei zu erwähnen, dass die Banken und ihre Lobbyisten in der Politik, die Finanzwirtschaft in ihrem derzeitigen Zustand diese Krisen auslösen. In der Finanzwelt herrscht ungezügelter Kapitalismus nach dem Motto, das Stillen der Profitgier heiligt alle Mittel. Dagegen muss mit allen demokratischen Mittel aufgetreten werden", steht für Horner fest

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