Gartelgruber: Keine Quoten über den Umweg der EU!

Heinsch Hosek macht sich zur Erfüllungsgehilfin der EU

Wien (OTS) - "Nachdem sich Frauenministerin Heinsch Hosek mit
ihrer Forderung für Frauenquoten in Aufsichtsräten aller börsennotierten Unternehmen gegenüber ihrem Koalitionspartner nicht durchsetzen konnte, wir jetzt versucht genau dies über den Umweg der Europäischen Union zu erreichen", kommentiert die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber die Weiterleitung eines Schreibens von EU Gleichstellungskommissarin Vivane Reding durch Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek an österreichische, börsennotierte Unternehmen.

In diesem Schreiben können sich Unternehmen verpflichten bis 2015 den Frauenanteil in Aufsichtsräten auf 30 Prozent, bis 2020 auf 40 Prozent zu erhöhen. "Dabei wurde noch nicht einmal über die Frauenquote in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen im Parlament als Vertretung des österreichischen Volkes beraten. Heinisch Hosek macht sich unter Umgehung des Parlaments zur willigen Erfüllungsgehilfin der EU in dieser Sache", ist Gartelgruber empört. Außerdem würden die Unternehmen so unter Druck gesetzt, eine Maßnahme umzusetzen, die von keiner österreichischen verfassungsmäßig legitimierten Institution beschlossen seien.

"Wann wird Heinisch Hosek endlich einsehen, dass uns solche Quoten nicht weiterbringen? Wann wird sie endlich einsehen, dass sie an der Lebensrealität der österreichischen Frauen vorbeiagitiert", schließt Gartelgruber.

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