FPÖ-Karlsböck: Jede Faymann-Aussage ist gleich viel wert!

Wien (OTS) - Wenn Werner Faymann heute beim 100-Jahre Jubiläum der Wiener Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde davon gesprochen habe, dass jeder Mensch gleich viel wert sei, so habe er recht, ähnliches treffe aber auch auf seine Aussagen zu, die ebenfalls alle gleich viel wert seien, kommentierte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck die gesundheitspolitische Märchenstunde des Bundeskanzlers.

Faymann habe recht, wenn er betone, dass die soziale Komponente gerade in der Medizin nicht fehlen dürfe, sagte Karlsböck, der den Bundeskanzler daran erinnerte, dass es ausschließlich SPÖ-Gesundheitsminister gewesen seien, die alle bestehenden unsozialen Selbstbehalte für kranke Menschen eingeführt hätten.

Faymann habe ebenfalls recht, wenn er kritisiere, dass viel Geld für die Rettung des Bankensektors und der Finanzmärkte aufgewendet worden sei, das in der Forschung und Entwicklung für die Kinder- und Jugendheilkunde fehle, sagte Karlsböck, der den Kanzler daran erinnerte, dass es er selbst gewesen sei, der diese Bankenrettungspakete gegen die Stimmen der FPÖ geschnürt habe.

Faymann habe weiters recht, wenn er feststelle, dass es eine Frage der Menschlichkeit einer Gesellschaft sei, dass durch faire Verteilung ausreichend Geld für nachhaltige soziale und medizinische Anliegen zur Verfügung stünden, sagte Karlsböck, der den Regierungschef daran erinnerte, dass es in Österreich ein von der SPÖ verursachtes und verwaltetes Kassensystem gebe, das gleiche Leistungen unterschiedlich bewerte und so gravierende Ungerechtigkeiten produziere.

Und, Faymann habe schon wieder recht, wenn er darauf hinweise, dass es nicht nur um die Weiterentwicklung von Spitzenmedizin für Reiche gehe, sondern diese Spitzenmedizin für alle verfügbar sein müsse, sagte Karlsböck, der den roten Märchenonkel daran erinnerte, dass es seine eignen Genossen in den Krankenkassen seien, die die Leistungen drastisch kürzen würden, weil es die Bundesregierung nicht schaffe mit einer Gesundheitsreform den Kostendruck zu senken.

"Statt provokante Festreden zu halten, sollte sich Faymann einmal darum kümmern sein Idealbild, das in keinster Weise der Realität entspricht, in die Praxis umzusetzen. Dazu fehlt es dem Kanzler allerdings an Ideen und Durchsetzungskraft", sagte Karlsböck, der es wieder einmal bestätigt sieht, dass die Aussagen des Kanzlers nichts wert sind.

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