Skylink - SP-Valentin: "FPÖ will die Wien-Anteile am Flughafen verscherbeln und verrät die Interessen der Stadt Wien"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Wiener FPÖ will ihren mörderischen Privatisierungskurs, den sie als Regierungspartei gefahren ist, beim Flughafen Wien weiterführen", stellt SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin angesichts der atemberaubend naiven Forderungen von FP-Gemeinderätin Kappel fest. "Wohin dieser FPÖ-Kurs führt, hat man zuletzt bei der Austria Tabak gesehen, die knapp zehn Jahre nach ihrer Privatisierung durch die FPÖ ihre Produktion in Österreich einstellt! Weitere FPÖ-Privatisierungsskandale werden derzeit von den Gerichten aufgearbeitet."

Die Stadt Wien hat seit den 1950er Jahren eine wichtige strategische Beteiligung am Flughafen Wien. Diese Beteiligung sei wichtig, die Interessen der Stadt Wien und der gesamten Region zu wahren, sagt Valentin. Der Flughafen Wien sichert mehrere zehntausend Arbeitsplätze und hat eine wichtige Funktion für die Wirtschaft und den Fremdenverkehr. "Es ist absurd, wenn die FPÖ fordert, die Stadt möge ihre Anteile am Flughafen verscherbeln! Was würde danach kommen? Einem neuen Eigentümer wäre ausschließlich der Gewinn wichtig. Arbeitsplätze, die Interessen der Stadt Wien und der Menschen, die hier leben, wären einem ausschließlich privaten Eigentümer vollkommen egal. Und wirft der Flughafen einmal keinen Gewinn mehr ab, wird er zugesperrt. Ein Szenario, dass die FPÖ offenbar in Kauf nimmt", sagt Valentin. Die Stadt Wien bekennt sich zu ihrer strategischen Beteiligung am Flughafen Wien.

Zur alten Forderung zur Einsetzung einer Untersuchungskommission zum Thema Skylink durch FP-Gemeinderat Schock verweist Valentin auf die Untersuchung des Rechnungshofes. Diese bestätigt, dass es keine Einflussnahme durch die Stadt beim Flughafen Wien gegeben hat. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger
Tel.: (01)4000-81941,F:(01)5334727-8194
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001