FPÖ-Pisec: Start-Up-Unternehmen müssen gefördert werden

Hohe Lohnnebenkosten verhindern die Schaffung von Arbeitsplätzen

Wien (OTS) - "Die rot-schwarze Bundesregierung macht es Jungunternehmern nicht leicht", sagte der freiheitliche Bundesrat Mag. Reinhard Pisec, der auch Abgeordneter zum Wiener Wirtschaftsparlament ist. Sei es für Start-Up-Unternehmen aufgrund der hohen Belastungen generell schwierig zu überleben, so werde es noch schwerer, wenn ein neugegründetes Unternehmen Arbeitnehmer einstellen möchte, so Pisec, der darauf verwies, dass die Lohnnebenkosten in Österreich im europäischen Vergleich außerordentlich hoch seien.

So würden 54% aller Start-Ups gar keine Arbeitnehmer anstellen, während nur 7,6% der neu gegründeten Unternehmen fünf oder mehr Beschäftigte aufweisen könnten, erinnerte Pisec an diesbezügliche Statistiken. "80% aller Ein-Personen-Unternehmen (EPU) geben die hohen Lohnnebenkosten als ausschlaggebenden Grund dafür an, keine Beschäftigten anzustellen", kritisierte Pisec die arbeitsplatzfeindliche Hochsteuerpolitik.

"Der Entwicklung, dass immer weniger Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, muss drastisch und unmittelbar gegengesteuert werden", forderte Pisec, der betonte, dass es statistisch belegt sei, dass die Überlebensrate eines Unternehmens nachhaltig steige, je höher die Anzahl an Beschäftigten sei. Aus diesem Grund sei die Senkung der Personalkostenbelastung für Neuunternehmen enorm wichtig, damit der Bestand des Unternehmens gesichert werde und neue Arbeitsplätze entstehen könnten, so Pisec.

Um Start-Up-Unternehmen sinnvoll zu fördern, müsse man diese für die Wirtschaft enorm wichtigen neuen Unternehmen, für die ersten 3 Jahre von den extrem hohen Lohnnebenkosten befreien, um den Unternehmensgründer zu entlasten und Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen bieten, forderte Pisec. "Es ist besser, mit weniger Steuern eine effizientere Wirtschaft zu erzielen, als mit vielen Steuern über das Förderunwesen Ungerechtigkeiten zu verteilen", schloss Pisec.

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