FA-Rösch zu EU-Klimazielen: Unsere Warnungen werden bestätigt!

FSG und linksgrüne AUGE/UG lehnten FA-Antrag ab und gefährden dadurch tausende Arbeitsplätze

Wien (OTS/fpd) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) stellten bei der letzten Sitzung in der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer einen Antrag, in dem vor den horrenden Klimazielen der EU gewarnt wurde und ein Ausstieg aus dem Projekt "EU Roadmap 2050" und dem Emissionshandel gefordert wurde. Der Antrag wurde von der roten FSG, der links-grünnahen AUGE/UG und anderen kleinen Fraktionen abgelehnt, erinnert FA-Fraktionsobmann LAbg. Bernhard Rösch. "Mittlerweile hat Voestalpine-Chef Wolfgang Eder gewarnt, dass die EU-Umweltgesetzgebung, welche im ersten Schritt eine Reduktion von20 Prozent CO2-Ausstoß für die Industrie vorsieht, nicht zu bewältigen sein wird! Zwischen 6.000 und 20.000 Arbeitsplätze der VOEST und eine Abwanderung weiterer Industriestandorte stehen auf dem Spiel", warnt Rösch.

"Wir haben in zwei Redebeiträgen ausführlich auf diese Problematik hingewiesen und wurden dafür von FSG- und AUGE-Kammerräten verspottet", kritisiert Rösch. "Hätte Eder seine Warnungen früher getätigt, hätte das Ergebnis in der AK-Wien wohl anders ausgesehen", so Rösch weiter. "So aber lassen sogar die roten FSGler in Wien rotdominierte Betriebe, wie etwa die VOEST. eiskalt hängen", ärgert sich der FA-Obmann. Alles offenbar deswegen, damit rote und grüne Günstlinge über ihre "Internationale in der EU" mit Posten versorgt werden, vermutet Rösch.

Der FA-Obmann betonte, dass die FA nicht grundsätzlich gegen den Klimaschutz sind. "Dieser muss aber gezielt erfolgen und darf keine Arbeitsplätze gefährden. Das aber die kapitalistische EU damit ein Geschäft macht, ist abzulehnen. Abgesehen davon, dass die Mittel, welche sie aus den Strafzahlungen von CO2-Sündern lukriert, etwa für Projekte verwendet, mit denen lediglich Bäume gepflanzt werden", kritisiert Rösch. Er fordert die FSG in Wien auf, dem Antrag der FA nachträglich die Zustimmung zu erteilen. (Schluss)

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