Öllinger zu Banker-Gagen: Unverschämte Bankmanager füllen sich wieder ihre Taschen

BürgerInnen bezahlen mit Leistungskürzungen und Steuererhöhungen

Wien (OTS) - Als unverschämt, zynisch und demokratiegefährdend bezeichnet der Grüne Sozialsprecher, Karl Öllinger, die unverschämte Gehaltspolitik etlicher Banken nach der Krise. Gestern erst hatte sich der Aufsichtsrat der Erste Group eine Verdoppelung der Gagen von 350.000 auf 700.000 Euro genehmigt. Etliche andere Banken haben in letzter Zeit die Erhöhung von Bonus-Leistungen beschlossen.

"Es war ein schwerer Fehler der Koalitionsregierung, das Bankenrettungspaket nicht mit entsprechenden Auflagen und Änderungen im Steuerrecht zu verknüpfen", so Öllinger. Die Grünen forderten schon damals, die Absetzbarkeit von Managergehältern zu beschränken und Steuern auf Vermögen einzuheben.

"Die Bürgerinnen und Bürger bezahlen heute mit Leistungskürzungen und Steuererhöhungen für das Missmanagement und die Gier der Banken. Diese wurden vom Staat gerettet und konnten noch erfolgreich Bedingungen stellen. Und jetzt füllen sich die Bankmanager wieder ihre Taschen? Das ist der pure Hohn!", so Öllinger weiter.

Der grüne Sozialsprecher fordert neben einer beschränkten Absetzbarkeit von Managergehältern und Vermögenssteuern auch eine Sonderabgabe für Aufsichtsratsgagen. "Falls noch irgendwer einen Beweis für die Notwendigkeit dieser Schritte gesucht hat - die Banken, allen voran die Erste Group, haben ihn nun geliefert", meint Öllinger abschließend.

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