bike.protect verhindert Verletzungen von Motorradfahrern und spart neben großem Leid Millionen an Folgekosten von Unfällen

Ohlsdorf (OTS) - ...Die Motorrad-Saison hat kaum begonnen und
schon gehen erste Meldungen von schwerverletzten oder getöteten Motorradfahrern durch die Medien. In den vergangenen Tagen wurde in der oberösterreichischen Gemeinde Tragwein ein Motorradfahrer beim Anprall an eine traditionelle Leitschiene schwer verletzt und sein Motorrad in zwei Teile gerissen. Zum menschlichen Leid kommen für die Allgemeinheit die Folgekosten für Tote und Verletzte. Mit dem Leitschienensystem bike.protect der Asamer Rubber Technology GmbH (eine Tochter der Asamer-Gruppe) können viele Verletzungen, vor allem bei Motorradfahrern, sowie bis zu 30 Prozent an Unfallfolgekosten, also rund 300 Millionen Euro verhindert werden.

Im Jahr 2010 gab es laut der Statistik Austria 8.228 verletzte oder getötete Fahrer und Mitfahrer von einspurigen Kraftfahrzeugen. Zahlreiche Motorradfahrer kollidieren dabei mit einer Leitschiene und verletzen sich schwer oder werden gar getötet.

Leitschienen als Fallbeil für Motorradfahrer

Der Großteil aller Unfälle ereignet sich auf Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen. Die dort verwendeten Leitschienen wirken auf verunfallte Motorradfahrer wie ein Fallbeil - geköpfte Motorradfahrer, abgetrennte Arme und Beine, schwerste Verletzungen oft mit Todesfolge, sind die Folge, wenn ein Zweiradlenker bei einem Unfall mit den Stahlstehern der Leitschienen kollidiert. Laut einer Berechnung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verursacht ein Unfall mit einem Schwerverletzten durchschnittlich 320.000 Euro und für einen Leichtverletzten rund 23.000 Euro an Unfallfolgekosten für medizinische Behandlung und Rehabilitation, Lohnfortzahlung, Arbeitsunfallrente und Verwaltungskosten. In Österreich gab es laut Statistik Austria im Jahr 2010 exakt 1.942 schwer und 6.200 leicht und unbestimmten Grades verletzte Lenker und Mitfahrer von einspurigen Kraftfahrzeugen. Rechnet man die 86 tödlich Verunglückten dazu, welche im Schnitt 2,9 Millionen Euro an Folgekosten pro Person nach sich ziehen, ergibt sich eine nochmals deutlich höhere Schadenssumme, die für das gesamte Jahr mehr als eine Milliarde Euro erreicht.

Rund 30 Prozent dieser Kosten, also mehr als 300 Millionen Euro, und vor alle unendlich viel Leid könnte vermieden werden "Motorradfahrer, die sonst nur leichte Schrammen erlitten hätten, haben sich durch den Aufprall an den Leitschienen schwer oder sogar tödlich verletzt. Verletzungen dieser Art können durch unser Leitschienenschutzsystem bike.protect verhindert werden", erklärt Thomas Danner, Geschäftsführer der Asamer Rubber Technology GmbH (ART). Herrmann Steffan, Professor an der Technischen Universität Graz: "Testreihen und Simulationen haben ergeben, dass die sonst schweren Verletzungen nach Kollisionen mit dem System um rund 30 Prozent verringert werden."

Altreifen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

bike.protect wird aus recycelten Altreifen hergestellt. Das daraus gewonnene Granulat wird zu einer Gummi-Stahlkonstruktion verarbeitet, die unter den Leitschienen angebracht wird. Das System bremst die Wucht eines Aufpralles ab und verhindert schwere Verletzungen.

Der Unterfahrschutz wurde mittlerweile bei zahlreichen gefährlichen Kurven zu Testzwecken aufgebaut und hat sich bestens bewährt. Oberösterreich ist dabei federführend, es wurden zahlreiche gefährliche Kurven auf beliebten Motorradstrecken mit dem System dauerhaft ausgestattet. Auch Pkw-Insassen profitieren vom neuen System, da nach einem Aufprall auf die Leitschiene mit bike.protect Verletzungen von Insassen weniger schwer sind und die Sachschäden am Pkw reduziert werden.

Das patentierte System, welches 2009 mit dem Oberösterreichischen Energy Globe - Kategorie Erde ausgezeichnet wurde, trägt wesentlich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Vergleichsweise geringe Ausgaben in die Infrastruktur helfen hohe Ausgaben im Bereich des Gesundheitssystems einzusparen. "Dadurch wird nicht nur menschliches Leid verringert. Auch Unfallkosten und vor allem deren Folgekosten werden minimiert", so Thomas Danner abschließend.

Fotodownload: www.minc.at

Nähere Informationen zum Unternehmen unter http://www.art.asamer.at

Corporate Data:

Die Asamer Rubber Technology GmbH ist ein Tochterunternehmen der Firmengruppe Asamer. Die Asamer Gruppe beschäftigt weltweit rund 5.790 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 515 Millionen Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Toril Fosen
Milestones in Public Relations
An der Sonnleithen 16, A - 4020 Linz
Mobil: +43 664 246 90 57
Mail: toril.fosen@minc.at
www.minc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MST0001