Klicka eröffnete 2. Wiener Hospiz- und Palliativtag

Wien (OTS) - Am Donnerstag eröffnete die Dritte Präsidentin des Wiener Landtags Marianne Klicka im Congress Center der Messe Wien den 2. Wiener Hospiz- und Palliativtag. Hospiz und Palliativmedizin haben das Anliegen, dass schwerkranke Menschen Lebensqualität bis zuletzt erleben können und dass ein Sterben in Würde möglich ist.

Bei der Begrüßung betonte Klicka, jeder Mensch müsse das Recht haben, unabhängig von Alter und Diagnose eine gute medizinische und pflegerische Versorgung in der letzten Lebensphase zu erhalten. Am Beginn und am Ende des Lebens sei der Mensch besonders verletzlich. Für die PatientInnen stellt eine Palliativstation einen Ort der Ruhe und des Rückzugs dar. In Wien, so Klicka weiter, sei in den letzten zwei Jahrzehnten hervorragende Arbeit in der palliativen Pflege -vor allem unter der Leitung von Primaria Mariana Kojer - geleistet worden, nicht zuletzt durch die zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen in Institutionen bis hin zur medizinischen Fakultät. Ein großes Anliegen bleibe die stärkere Verankerung der fachlichen Inhalt in die Ausbildung der Pflege und Medizin.

Ehrenamt als Fundament der Hospiz- und Palliativbewegung

Der Rat der Europäische Union hat das heurige Jahr als "Jahr der Freiwilligentätigkeit" ausgerufen. Die Gesellschaft würde ohne freiwilliges Engagement in zivilgesellschaftlichen Aktivitäten nicht funktionieren. Das Hospizteam der Ehrenamtlichen ist oftmals auch zu Hause, in den Wohngemeinschaften und in Pflege - und Sozialzentren unterstützend unterwegs. Allen gemeinsam ist das Ziel, ein Verabschieden in Geborgenheit und so schmerzfrei wie möglich, zu verwirklichen.

Klicka betonte, dass die unentgeltlich mit hohem Engagement tätigen Wienerinnen und Wiener eine unverzichtbare und bereichernde Ergänzung zu den hauptamtlichen MitarbeiterInnen speziell in den Hospiz - und Privatbereichen seien. Freiwilligenarbeit brauche nicht nur Anerkennung, Plattformen und Öffentlichkeit, sondern auch gesetzliche Grundlagen, Ausbildung zur fachlichen und sozialen Kompetenz, Kooperationen und Unterstützung. Ebenso müsse die Ausbildung von genügend qualifiziertem Personal fortgesetzt werden, denn "allein mit Ehrenamtlichen wird die Hospizarbeit nicht bewältigt werden können". (Schluss) hl

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