Mitterlehner: Hoffnungsmarkt Malaysia bietet neue Exportchancen für Öko-Innovationen

Treffen mit dem malaysischen Minister für Energie, Grüne Technologie und Wasser im Wirtschaftsministerium

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat heute in Wien den malaysischen Minister für Energie, Grüne Technologie und Wasser, Peter Chin Fah Kui, zu einem Arbeitsgespräch empfangen. "Malaysia ist für Österreich einer der interessantesten Hoffnungsmärkte in Südostasien. Auf Basis der Internationalisierungs-Offensive wollen wir unsere Wirtschaftsbeziehungen weiter vertiefen", so Mitterlehner. "Eine Diversifizierung der Exportstruktur mit neuen Zielmärkten und Produkten bringt mehr Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich."

Schon bei seinem Malaysia-Besuch im November des Vorjahres konnte sich Mitterlehner vom großen Bedarf an grünen Technologien überzeugen. Gemäß dem "10. Malaysia Plan" und dem "Economic Transformation Programme" stehen massive Investitionen in Energie-und Umwelttechnik bevor. Potenzial für österreichische Unternehmen sieht Mitterlehner vor allem beim verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie in den Bereichen Recycling und Wasseraufbereitung. Mit dem entsprechenden Fokus werde Österreich mit einem der größten nationalen Pavillons bei der "2nd International Greentech & Eco Products Exhibition & Conference Malaysia" vertreten sein.

Weitere Exportchancen gibt es aufgrund der steigenden Urbanisierung und den erforderlichen intelligenten Baumethoden für Infrastruktur-und Bauindustrie-Unternehmen. Großes Potenzial bietet neben dem automobilen Sektor auch der Gesundheitsmarkt, in dem der Bau von rund 200 modernen Kliniken geplant ist. "Da die malaysische Industrie wächst, aber auch verstärkt auf Innovationen setzen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind zusätzliche Investitionen in neue Anlagen und moderne Technologien zu erwarten. Hier können unsere Unternehmen mit ihrem Know-how punkten", so Mitterlehner.

Im Vorjahr lag das Volumen der österreichischen Exporte nach Malaysia bei rund 162,8 Millionen Euro. Schon heuer ist wieder mit einer Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau zu rechnen. Wesentliche Ausfuhrgüter nach Malaysia sind derzeit vor allem Maschinen und Geräte (59 Prozent der Exporte), Eisen- und Metallwaren (14 Prozent), Papier und Pappe sowie chemische Erzeugnisse (je 9 Prozent).

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
Mag. Waltraud Kaserer
Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0003