VP-Leeb: Prüfbericht der Kunsthalle ist unbefriedigend

Mitarbeiter wurden eingesetzt und werden Matt weiterverrechnet

Wien (OTS) - Gerald Matt hat also Mitarbeiter eingesetzt, die ihm weiterverrechnet werden. Und all das wäre im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen passiert. Da stellt sich also jetzt die Frage, ob die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Matt und der Kunsthalle nicht zum Schaden der Steuerzahler führen.

"Wie wichtig der Auftrag an das Kontrollamt war, ist an diesem höchst dürftigen kunsthalleneigenen Prüfbericht zu ersehen. Gerald Matt ist das Unschuldslamm in Person. Und nachträgliche Vereinbarungen sind schon in Ordnung", so ÖVP Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb in einer ersten Reaktion auf den heute veröffentlichten Prüfbericht der Kunsthalle Wien zu den Vorwürfen gegen Matt.

Jetzt sei allerdings auch SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny gefordert, die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Kunsthalle und ihrem Direktor Matt zu durchleuchten. Es verdichte sich der Verdacht, dass dieser Vertrag für Matt zum Vorteil, aber für die Steuerzahler zum Nachteil gereicht.

"Und dass laut Vorstand der Kunsthalle in der Angelegenheit Staatsbürgerschaften lediglich Anfragen gestellt wurden, ist ebenfalls eine Untertreibung. Hier wurden massive Empfehlungsschreiben an die zuständigen Stellen gerichtet, mit der dringenden Bitte, rasch zu Handeln. Anfragen sehen anders aus", so Leeb abschließend zur heutigen Aussendung des Vorstandes der Kunsthalle Wien.

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