Gartelgruber: Mütter in Kollektivverträgen nicht benachteiligen!

Experte Mazal bestätigt FPÖ Forderungen

Wien (OTS) - "Leider werden Mütter in der Arbeitswelt oftmals benachteiligt. Karenzzeiten werden in den meisten Kollektivverträgen außerhalb des öffentlichen Dienstes nicht als Vordienstzeiten angerechnet. Viele Frauen fallen so um ihre Gehaltsvorrückungen um", kritisiert die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber. Auch anerkannte Experten im Bereich des Arbeits- und Sozialrechtes wiesen immer wieder zu Recht auf dieses Thema hin, jüngst Universitätsprofessor Wolfgang Mazal in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse". Mazal sei zuzustimmen, wenn er von "indirekter Diskriminierung" spreche.

"Auch in einem anderem Punkt kann ich Professor Mazal nur beipflichten: Die Sozialpartner haben es in der Hand diese Benachteiligung zu ändern. Sie dürfen in diesem wichtigen Punkt nicht aus der Pflicht entlassen werden", erklärt Gartelgruber. Auch SPÖ und ÖVP sei in dieser Frage leider völlige Untätigkeit vorzuwerfen, meint Gartelgruber, die Reinhold Mitterlehner und Gabriele Heinisch Hosek abermals auffordert, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern Verhandlungen aufzunehmen, um diese indirekte Diskriminierung endlich zu beenden. Bereits Ende Oktober 2010 sei im Nationalrat ein von den Freiheitlichen eingebrachter Antrag diesbezüglich vorgelegen, der von den Regierungsparteien abgelehnt wurde. Damals zeigte sich einmal mehr das völlige Desinteresse der Bundesregierung an Frauenpolitik, die diesen Namen auch verdiene. "Wenn ein paar neue Spitzenposten für eine Handvoll von Frauen in Aufsichtsräten geschaffen wird, nutzt dies den allermeisten österreichischen Frauen gar nichts. Hier wäre die Möglichkeit endlich eine tatsächlich Verbesserung für Frauen zu erwirken. Die österreichischen Frauen haben die Sonntagsreden von Rot und Schwarz statt. Wir freiheitlichen Frauen setzen uns dagegen für echte, nachhaltige Verbesserungen für Frauen ein", schließt Gartelgruber.

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