FPÖ-Hofer: Grobe Sicherheitsmängel in Wiener Atomkraftwerk

Ungehinderter Zutritt zu Uni-Reaktor im Prater

Wien (OTS) - Grobe Sicherheitsmängel im Versuchsreaktor des Atominstitutes der Universität Wien, seien durch das Onlinemagazin www.erstaunlich.at aufgedeckt worden, berichtete der freiheitliche Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer. So sei es einem Redakteur, der sich als Student ausgegeben habe gelungen, nahezu unbehelligt zum Reaktor vorzudringen. "Jedes Münzklosett ist besser bewacht, denn da passt eine Klofrau auf", kritisierte Hofer den sorglosen Umgang der Institutsleitung mit der Sicherheit ihres Reaktors.

Nicht, dass im Falle eines Anschlages Auswirkungen wie in Tschernobyl oder Fukushima zu erwarten wären - seien doch vergleichsweise geringe Mengen an radioaktivem Material vorhanden - für eine sogenannte "Schmutzige Bombe" reiche es jedoch allemal, so Hofer, der sofortige Maßnahmen forderte, um die Sicherheit zu erhöhen. "Dieser Stresstest für den wiener Reaktor ist ganz eindeutig in die Hose gegangen", stellte Hofer fest, der den Herrn Umweltminister aufforderte, erst einmal die österreichischen Reaktoren sicher zu machen, bevor er groß von internationalen Stresstests für AKW's träume.

Die FPÖ werde jedenfalls den aktuellen Fall aufgreifen und eine parlamentarische Anfrage an den zuständigen Wissenschaftsminister richten, wie eine derartige Schlamperei möglich sei und was geplant sei um diesen unhaltbaren Zustand abzustellen, kündigte Hofer an. Schließlich stehe diese "Schmutzige Bombe" mitten in Wien, so Hofer.

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