Kräuter: "Finanzminister als Geldkofferträger?"

Ausflüchte Grassers nur mehr lächerlich

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet die durch das Nachrichtenmagazin "Format" bekannt gewordenen Umstände der Geldtransaktionen mit und über seine Schwiegermutter als Beginn eines "Final Countdown" für den "ehemaligen Liebling aller Schwiegermütter" Karl-Heinz Grasser. Kräuter: "Ein im Amt befindlicher Finanzminister als Geldkofferträger mit Barem im angeblichen Dienste seiner Schwiegermutter offenbart die Geisteshaltung, den Charakter und die Unverschämtheit von Karl-Heinz Grasser", so Kräuter am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

"Die nach wie vor unterbliebene Feststellung der Herkunft und Höhe aller von Grasser erzielten Einkünfte zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2010 durch die Justiz ist nun endgültig überfällig", betonte Kräuter. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte Grasser bei seinen Bargeldtransaktionen auch eine Reihe von Gesetzesbestimmungen verletzt haben. Die Ausflüchte und Ausreden Grassers seien mittlerweile an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten, so Kräuter. "Für weitere Kabarettszenen ist gesorgt, für den österreichischen Steuerzahler ist die Causa Grasser allerdings ein einziges Trauerspiel", sagte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. (Schluss) sc/sa

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002