AKNÖ-Haneder: "Region verliert einen ihrer größten Arbeitgeber"

Schließung der Hainburger Zigarettenfabrik bedeutet Verlust von 240 Arbeitsplätzen

Wien (OTS) - Laut offizieller Pressemitteilung der Austria Tabak wird die Zigaretten-Produktionsstätte in Hainburg geschlossen, auch 80 Arbeitsplätze in Wien werden gestrichen. AKNÖ-Präsident Hermann Haneder zeigt sich betroffen über die geplante Schließung der Zigarettenfabrik Austria Tabak in Hainburg, die seit 2007 dem internationalen Unternehmen Japan Tobacco International (JPI) angehört. "Das Zusperren der Fabrik wird den Bezirk Bruck an der Leitha und die Stadt Hainburg hart treffen." Für die Region bedeute der Abbau von 240 Arbeitsplätzen das Aus für einen der größten Arbeitgeber. Tabak Austria wurde 2001 unter der schwarz-blauen Regierung privatisiert. "Wir haben schon damals negative Auswirkungen für die Beschäftigten befürchtet und mussten leider recht behalten", so Haneder.

AKNÖ verfolgt weitere Schritte in Hainburg

Der genaue Fahrplan für die Schließung in Hainburg ist noch nicht bekannt, die Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat und dem Vorstand sollen ab nächster Woche beginnen. "Die NÖ Arbeiterkammer wird genau verfolgen, ob Austria Tabak und JPI ihre Verantwortung gegenüber den 240 Beschäftigten wahrnehmen und einen angemessenen Sozialplan vorstellen werden", so der AKNÖ-Präsident.

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