FPÖ-Herbert: Verlust von 240 Arbeitsplätzen in Hainburg ist ein schwerer Schlag für den Bezirk Bruck/Leitha

Nach Arbeitsmarktöffnung weiterer Schlag für die Arbeitnehmer in der Region

Wien (OTS) - "Mit der Schließung des Austria Tabak-Werkes in Hainburg verliert die Region nicht nur 240 Arbeitsplätze, sondern auch genauso viele Arbeitnehmer ihre finanzielle Existenzgrundlage", reagierte heute der FPÖ-Bezirksparteiobmann und freiheitlicher Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Presseaussendungen.

Der Verlust dieser Arbeitsplätze und der damit verbundenen Wertschöpfung stelle gerade in einer Zeit, wo nach dem Auslaufen der Übergangsregelungen am 1. Mai 2011 und Inkrafttreten der umstrittenen Arbeitsmarktöffnung zugunsten der östlichen EU-Mitgliedstaaten ohnedies prekäre Zeiten gerade auf den Grenzbezirk Bruck/Leitha zukommen, eine zusätzliche Belastung für die Wirtschaft in der Region dar", so Herbert. Umso Unverständlicher sei daher die Entscheidung der "Austria Tabak", aus marktwirtschaftlichen Gründen die Produktion in ein anderes EU-Land zu verlegen.

"Auf der Strecke bleiben dabei einmal mehr die betroffenen Arbeitnehmer, die nunmehr nicht nur die für sie negativen Folgen einer abgehobenen EU-Wirtschaftspolitik hinnehmen sondern darüber hinaus auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich auch die heimische Wirtschaft zunehmend ins Ausland verabschiedet. Dieser fatale und desaströse Ausverkauf der heimischen Wirtschaftsinteressen lässt für die zukünftige Entwicklung des Bezirk Bruck/Leitha wahrlich nichts Gutes erwarten - für den Wirtschaftstandort nicht und schon gar nicht für die Arbeitnehmer in der Region", so Herbert abschließend.

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FPÖ-Bezirksparteiobmann Bruck/Leitha, NAbg. Werner Herbert, Tel. 0664/5204096

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