"fair & sicher" 2011: Sicherheit der Rad-, Moped- und Motorradfahrer

Eisenstadt (OTS) - Bereits zum 11. Mal findet "fair & sicher",
die größte Verkehrssicherheitsaktion des Burgenlandes, statt. Am Donnerstag, dem 5. Mai 2011, wurde die Aktion im Rahmen einer Pressekonferenz im ORF Landesstudio Burgenland von Landesrätin Mag. Michaela Resetar, DI Thomas Leitner, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit im Burgenland, und ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst präsentiert.

Die Sicherheit der Rad-, Moped- und Motorradfahrer steht im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion von 6. bis 20. Mai 2011. Begleitet wird die Aktion mit Spots und umfangreicher Berichterstattung in den drei Medien des ORF Burgenland. Am "Inform"-Gelände in Oberwart wird am Dienstag, dem 17. Mai 2011, ein "fair & sicher"-Event für Schülerinnen und Schüler zum Thema Fahrrad stattfinden.

Das Ziel der gemeinsamen Aktion des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, des Verkehrsreferats der Burgenländischen Landesregierung und des ORF Burgenland ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den burgenländischen Straßen.

Landesrätin Mag. Michaela Resetar: Jedes Unfallopfer ist eines zu viel

Das Verkehrsreferat des Landes unterstützt die Aktion auch in diesem Jahr mit 40.000 Euro aus dem Verkehrssicherheitsfonds. "Ziel ist es, die Gefahrenerkennung zu verbessern, das Sicherheitsbewusstsein zu steigern und dadurch die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dieses Ziel wird auch einen Platz im neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2015 einnehmen", betont Landesrätin Michaela Resetar.

KFV-Leiter DI Thomas Leitner : Schwerpunkt Zweiradfahrer

"Radfahrer sind verglichen mit motorisierten Verkehrsteilnehmern wegen der fehlenden 'Knautschzone' im Nachteil. Das KFV tritt daher für die geplante Einführung der Radhelmpflicht ein - der Kopf von Kindern muss besonders geschützt werden, da sich der Schädelknochen noch in der Wachstumsphase befindet und daher verletzbarer ist als bei Erwachsenen. Daher auch bei kurzen Strecken niemals auf den Helm verzichten!", appelliert DI Thomas Leitner.

Landesdirektor Karlheinz Papst: "fair & sicher" -öffentlich-rechtliches Anliegen

"Die Aktion 'fair & sicher' hat sich zu einer starken Marke entwickelt und hat sich im Bewusstsein der Burgenländerinnen und Burgenländer verankert. In unseren Medien Fernsehen, Radio und Internet werden wir umfangreich über die Aktion berichten. Für ein Unternehmen wie den ORF ist es eine Selbstverständlichkeit, die Aktion zu unterstützen. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist ein gutes Beispiel für einen gelebten öffentlich-rechtlichen Auftrag", sagt der Landesdirektor des ORF Burgenland, Karlheinz Papst.

Zweiradunfälle: Was passierte 2010 auf Burgenlands Straßen?

Im Jahr 2010 passierten auf Burgenlands Straßen 241 Unfälle, in die Fahrradfahrer, Moped- und Motorradfahrer verwickelt waren. Vier Personen wurden dabei getötet, 260 Personen verletzt (Anm.: Hier dazu gezählt werden auch jene Personen, die in den Unfall verwickelt waren - z.B. Fußgänger).

"Verursacht wird der Großteil der Motorradunfälle nach wie vor durch nicht angepasste Geschwindigkeit. Motorradfahrer lassen allzu oft außer Acht, dass sie nach dem Winter außer Übung sind und sich erst wieder an das Lenken eines schweren einspurigen Motorrades gewöhnen müssen", erklärt Thomas Leitner vom KFV.

Im Jahr 2010 verletzten sich auf Burgenlands Straßen 66 Motorradfahrer. Im Vergleich zum Vorjahr sind das um zwei Personen mehr (2010: 64 Verletzte). Die Anzahl der getöteten Motorradfahrer blieb mit zwei Personen jährlich seit dem Jahr 2008 unverändert. (2008: 2 Personen, 2009: 2 Personen, 2010: 2 Personen). In der Gruppe der Motorradfahrer (ausgenommen Moped- und Kleinmotorradunfälle) passierten die meisten Unfälle in den Altersgruppen der 20- bis 29-Jährigen, der 30- bis 39-Jährigen sowie der 40- bis 49-Jährigen.

Die meisten Unfälle bei Radfahrern passieren in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen mit 19 Prozent. Auch die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen ist stark betroffen (16 Prozent), sowie die Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen - die Kinder und Jugendlichen - mit 15 Prozent. Die Radfahrer im Burgenland setzen - im Vergleich zu ganz Österreich - den Helm öfter auf (Österreich: 38,73 Prozent, Burgenland: 41,50 Prozent). Ohne Helm sind jedoch noch immer mehr Menschen unterwegs - sowohl im Burgenland (58,50 Prozent) als auch im restlichen Österreich (61,27 Prozent).

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