Krainer zu Austria Tabak: Arbeitnehmer zahlen heute noch die Zeche für schwarz-blaue Ausverkaufspolitik

Wieder 320 Arbeitsplätze auf Konto der Privatisierungs-Fanatiker

Wien (OTS/SK) - Die heute bekannt gewordene Schließung der letzten Austria Tabak-Produktionsstätte in Hainburg, verbunden mit dem Verlust von insgesamt 320 Arbeitsplätzen, ist für SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer "Folge der verantwortungslosen Privatisierungs-Ideologie der Schüssel-Grasser-Zeit". Wie der SPÖ-Abgeordnete am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ kritisiert, "zahlen Österreichs Arbeitnehmer und die Steuerzahler heute noch die Zeche für die schwarz-blaue Ausverkaufspolitik, die sich bei Austria Tabak besonders krass auswirkte". Dies sei auch jenen ein Beispiel, die heute wieder versuchen, Budgetfragen zum Vorwand für den Ausverkauf von Staatseigentum zu nehmen, so Krainer. ****

Krainer erinnerte daran, dass der Verkauf eines florierenden Unternehmens wie der Austria Tabak ohne Not erfolgte und von Beginn an volkswirtschaftlich fahrlässig war. Dem Staat entgingen dadurch Millionen an Steuereinnahmen und Dividenden. Gleichzeitig wurden ab 2005 Produktionsstätten in Schwaz, Fürstenfeld und später Linz geschlossen, wodurch schon damals hunderte Arbeitsplätze verloren gingen; nun sind weitere 320 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen - "und das, obwohl der Eigentümer Japan Tobacco International in den letzten Jahren regelmäßig Rekordgewinne schrieb". Für Krainer bestätigt sich damit die Position der SPÖ, dass weitere Privatisierungen, vor allem in Bereichen der Daseinsvorsorge, nicht in Frage kommen - "aus Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, dem Wirtschaftsstandort und den Beschäftigten". (Schluss) ah/bj

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