Arme EU-Kommissare - Ein Kommentar von Peter Muzik für EU-Infothek.com

Wien (OTS) - Die veritablen Skandale, für die zwei rot-weiß-rote Zwerge im EU-Parlament gesorgt haben, verstärken die allgemeine Verunsicherung, ob die Kontrollmechanismen der Union ausreichend seien. Der Fall Ernst Strasser und die Causa Hans-Peter Martin -trotz der gängigen Unschuldsvermutung ist den beiden Herren ein zu lässiger Umgang mit Geld nicht abzusprechen - werfen nämlich die Frage auf, ob zumindest die Brüsseler Riesen - Präsident, Vizepräsidenten und Kommissare - dem Reinheitsgebot tatsächlich entsprechen. Wenn schon kleine, relativ unbedeutende Parlamentarier, die im Alleingang gar nichts bewegen können, von Lobbyisten aller Art heftig umworben werden und dabei vor finanziellen Fehltritten bisweilen nicht gefeit sind, müssen die mächtigen Top-Politiker, die weitaus mehr durchzusetzen vermögen, wohl großen Versuchungen ausgesetzt sein, irgendwann vom rechten Weg abzugleiten.

Die in Brüssel viel gepriesene Transparenz ist bei den EU-Granden allerdings kaum gegeben.

Die Union braucht daher einen strengeren Kontrollmechanismus: Ihre Spitzenleute sollten verpflichtet sein, regelmäßig - am besten jährlich - einen Überblick über ihre Vermögenssituation, übrigens inklusive Sparbücher, abzuliefern, der von ihrem Steuerberater testiert wurde.

Den vollständigen Artikel und die Details, wie reich bzw. arm die 27 EU-Kommissare laut eigenen Angaben sind, lesen Sie hier:
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