TW1 Programmänderung "Gedenktag Mauthausen"

Dokumentationen und Reportagen anlässlich des 66. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen werden in den Hauptabend verlegt.

Wien (OTS) - Aufgrund des Eishockey WM Spiels "Österreich gegen Weißrussland" von 16:00-18:35 Uhr ändert TW1 sein Programm. Die in dieser Zeitzone geplanten Dokumentationen und Reportagen zum heutigen "Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus" werden somit kurzfristig in den Hauptabend verlegt. Das um 20:15 Uhr auf ORF Sport Plus vorgesehene Golfmagazin entfällt.

TW1 Programmänderungen

"Die Wächter": heute, Do, 5.5.2011 um 20:15-20:45 Uhr
"Die Sterne verlöschen nicht - Überleben im Versteck": heute, Do, 5.5.2011 um 20:45-21:30 Uhr
"Das Mordschloss": heute, Do, 5.5.2011 um 21:30-22:15 Uhr
Kreuz&Quer Dokumentation "NAMUT - Wir werden sterben": heute, Do, 5.5.2011 um 22:15-22:45 Uhr

Alle Ausstrahlungstermine zum TW1 Programmschwerpunkt "Die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen" im Überblick:

"Zeitreisen": 14:00-14:15 Uhr, 14:15-14:30 Uhr, 20:05-20:12 Uhr und Fr, 6.5.2011 um 00:20-00:35 Uhr

"Live-Übertragung aus dem Parlament": Do, 5.5.2011 um 10:30-12:00 Uhr

"Die Wächter": Do, 5.52011 um 12:00-12:30 Uhr und 20:15-20:45 Uhr und Fr, 6.5.2011 um 22:45-23:15 Uhr

"Die Sterne verlöschen nicht - Überleben im Versteck": Do, 5.5.2011 um 12:30-13:15 Uhr und 20:45-21:30 Uhr und Fr, 6.5.2011 um 23:15-00:00 Uhr

"Das Mordschloss": Do, 5.5.2011 um 13:15-14:00 Uhr und 21:30-22:15 Uhr und Sa, 7.5.2011 um 00:00-00:45 Uhr

Kreuz&Quer Dokumentation "NAMUT - Wir werden sterben": Do, 5.5.2011 um 14:30-15:00 Uhr und 22:15-22:45 Uhr und 23:50-00:20 Uhr und Sa, 7.5.2011 um 00:45-01:15 Uhr

Die TW1 Büchersendung "erLesen" wird wie gewohnt heute, Do, 5.5.2011 um 22:45 Uhr ausgestrahlt.

Der TW1 Programmschwerpunkt zum Gedenken an die Befreiung des KZ Mauthausen im Detail:

Anlässlich des 66. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen spannt TW1 einen umfangreichen Programmbogen und zeigt neben der Live-Übertragung des Festaktes zum "Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus" aus dem österreichischen Parlament u.a. Dokumentationen sowie Porträts von Zeitzeugen und Hinterbliebenen der Opfer, die an dieses unfassbare Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern.

Berührende Kurzfilme präsentiert TW1 in Zusammenarbeit mit CENTROPA, dem Verein zur Erforschung und Dokumentation jüdischen Lebens in Ost-und Mitteleuropa. Mehr als 1.300 Juden aus 15 Ländern haben den Mitarbeitern von CENTROPA ihre Geschichte erzählt. Mit "Zeitreisen -jüdische Lebenslinien in Österreich" zeigt TW1 sieben bewegende Schicksale österreichischer Juden und lässt jene Welt wieder zum Leben erwecken, die von den Nationalsozialisten systematisch zerstört worden ist.

Zu Wort kommen u.a. Kitty und Otto Suschny, die ihre Kindheit in Wien nur ein paar Straßen voneinander entfernt verbringen, aber einander nie begegnen. Nachdem der Krieg sie und ihre Familien über die halbe Welt verstreut hatte, kehren beide nach Wien zurück - erst danach lernen sich die beiden kennen und lieben.

Mit der Dokumentation "Die Wächter" von Andreas Novak erzählt TW1 die Geschichte einer kleinen Gruppe französischer, österreichischer und spanischer Deportierter, der es gelungen ist, das Treiben der Nationalsozialisten in Mauthausen zu dokumentieren. Erinnerungen an ein Konzentrationslager, indem weniger als die Hälfte der Insassen überlebten.

Mit dem Film "Die Sterne verlöschen nicht - Überleben im Versteck" zeigt TW1, wie man überlebt, wenn einem SS und Gestapo auf den Fersen sind. Dazu gehört neben Mut, Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft auch eine große Portion Glück. Im Fokus stehen u.a. drei Österreicher, die als "U-Boote" das NS-Regime überlebt haben.

Schauplatz von Tom Matzeks Dokumentation "Das Mordschloss" ist ein Renaissanceschloss inmitten eines kleinen Dorfes in Oberösterreich. Ländliche Idylle soweit das Auge reicht - allerdings nur bis zum Jahr 1940. Das Schloss Hartheim, das lange Zeit als Pflegeheim galt, wird zu einer Mordanstalt des Dritten Reiches. TW1 lässt Zeitzeugen und Hinterbliebene der Opfer zu Wort kommen. Sie sprechen über die Verbrechen der Nationalsozialisten in der sogenannten Euthanasieanstalt Schloss Hartheim. Denn Euthanasie war propagandistischer Tarnnamen für industrielle Vergasung. Tausende Menschen mit geistiger Behinderung wurden dort ermordet.

In der Kreuz&Quer-Dokumentation "NAMUT - Wir werden sterben" zeigt TW1 Gabriel Dreier und Andreas Zündel, die im Rahmen des Projektes "A Letter to the Stars" Holocaust Überlebende in Israel besuchen. Bedeutende Begegnungen, die auch Chava Kohavi Bines (geb. Eva Hirsch) für wichtig hält. Denn: "Wir sind nicht mehr viele. Langsam sterben wir aus. Und solange wir können, müssen wir erzählen."

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Mag. Birgit Reiter
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