BMLVS: Klarstellung zu Vorwürfen in der Militärbibliothek

Wien (OTS/BMLVS) - Das BMLVS bestätigt, dass eine Vorgesetzte sich gegenüber einem Mitarbeiter völlig ungebührlich verhalten hat. Der Mitarbeiter hat sich über seine Vorgesetzte im Jahr 2010 beschwert; dies führte zu sofortigen internen Erhebungen und in weiterer Folge zu disziplinären Maßnahmen gegen die Vorgesetzte. Diese war voll einsichtig. Der Verdacht des Mobbings oder der Diskriminierung hat sich allerdings nicht bestätigt. Seit September 2010 gab es keinerlei weiteren Vorfälle in dieser Angelegenheit.

Zahlreiche Gespräche, unter anderem mit dem betroffenen Mitarbeiter, seiner Mutter und der Personalvertretung führten dazu, dass eine außerhalb des Bundesheeres angesiedelte Sozialeinrichtung die spezielle Begleitung des Mitarbeiters übernommen hat. Im Rahmen des Projekts Arbeitsassistenz sollte ein Job Coach den Mitarbeiter sechs Monate lang vier Stunden in der Woche am Arbeitsplatz begleiten. Zusätzlich sollte eine Psychologin des Heerespsychologischen Dienstes diesen Prozess begleiten. Nach Medienberichten im November 2010 wurde dieses Angebot durch die Sozialeinrichtung wieder zurückgezogen. Dem Mitarbeiter wurde die Unterstützung durch den Heerespsychologischen Dienst angeboten. Er hat dieses Angebot ausgeschlagen.

Das BMLVS bedauert die Vorfälle und wird weiterhin alle Maßnahmen setzen, um eine optimale Betreuung des Mitarbeiters sicherzustellen.

Das BMLVS bietet 1.108 Menschen mit besonderen Bedürfnissen einen sicheren Arbeitsplatz. Damit übererfüllt das BMLVS die gesetzliche Quote um 198 Personen.

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