PolitikerInnen einmal anders gesehen Schülerinnen der "Graphischen" präsentieren Arbeiten im Hohen Haus

Wien (PK) - Dass Politik nicht langweilig sein muss, stellen
Marlene Sachs, Teresa Eichler und Flora Hauser, Schülerinnen der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, in ihren Abschlussarbeiten, die heute Abend im Pressezentrum des
Parlaments präsentiert wurden, unter Beweis. Sie wollten sich im Rahmen ihrer Arbeiten mit Politik, bzw. mit PolitikerInnen auseinandersetzen und haben sich daher auf die Suche nach Straßen und Plätzen in Wien gemacht, die nach PolitikerInnen benannt
sind, einige ausgewählt und sich mit deren Biographie befasst.

Folgende PolitikerInnen stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen: Rosa Jochmann, Hertha Firnberg, Rudolf Kirchschläger, Helmut Zilk, Bruno Kreisky, Christian Broda, Franz Jonas, Bruno Pittermann, Leopold Kunschak, Julius Raab, Hans
Nittel, Thomas Klestil, Leopold Gratz und Alfred Dallinger.

Die Schülerinnen haben die Straßen und Plätze aufgesucht, fotografisch festgehalten und versucht, Leben der PolitikerInnen
und Plätze miteinander künstlerisch in Verbindung zu bringen. Das Ergebnis dieser Arbeit sind Collagen und ein Video.

Wie Marlene Sachs, Teresa Eichler und Flora Hauser sowie die Betreuerin des Projekts, Elisabeth Al Chihade, erklärten, wollten sie mit ihren Abschlussarbeiten etwas gestalten, das ein "Kontrastprogramm" zu dem darstellt, was sie an der "Graphischen" gelernt haben. Sie hätten bis dahin keinen Bezug zu österreichischen PolitikerInnen gehabt, hätten dann aber
Interesse an der Politik gefunden und etwas dazu lernen wollen.
Ihre Idee sei nun gewesen, dies mit einem künstlerischen Projekt
zu verbinden, in dem man PolitikerInnen einmal von einer anderen Seite zeigt. Man habe klein angefangen und es sei ein "harter
Weg" gewesen, beteuerten die jungen Künstlerinnen.

Unter anderem wird Rosa Jochmann als Bogenschützin dargestellt,
um ihren Mut und ihre Zielorientierung zu unterstreichen, Hertha Firnberg wiederum wurde von den Schülerinnen ebenfalls wegen
ihres Muts, aber auch wegen ihrer Willenskraft als Königin gekrönt. Der rot gefärbte Brunnen für Bruno Kreisky symbolisiert das Herzblut, das der Politiker in seine politische Arbeit
gesteckt hat.

Klubobmann Josef Cap, der die Nationalratspräsidentin an diesem Abend vertrat, würdigte die Arbeiten als einen Versuch, die Kluft zwischen Kunst und Politik zu überwinden. Dabei erinnerte er auch an den ehemaligen Bundeskanzler Kreisky, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Boden für eine engagierte und kritische Kunst aufzubereiten und Kulturschaffenden und Politik einander näher zu bringen. (Schluss)HINWEIS: Fotos von dieser Veranstaltung finden
Sie - etwas zeitverzögert - auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum.

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