Cortolezis-Schlager: Mit Ethikunterricht wird unsere Gesellschaft menschlicher und solidarischer

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Know-How von Uni Wien und Pädagogischen Hochschulen abrufen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Experten- und Redebeiträge in der heutigen Enquete und wissenschaftliche Befunde belegen, dass die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts für junge Menschen ohne konfessionellen Religionsunterricht die richtige Antwort zur Festigung moralischer Werte ist. Dabei können wir bereits auf zahlreiche Erfahrungsberichte - besonders im Bereich der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule und an der Uni Wien - zurückgreifen. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich der Parlamentarischen Enquete zum Thema "Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft".

"Erfolgreiche Schulversuche, wie jene am Oberstufenrealgymnasium Wien-Hegelgasse unter der engagierten und motivierten Führung von Direktor Mag. Dr. Michael Jahn zeigen, dass Ethikunterricht ein richtiges Instrument zur Werteerziehung unserer Jugend ist. Hier gilt es anzuknüpfen und flächendeckend ein Angebot zu schaffen. Denn nur eine Gesellschaft, die selbst ethische Werte lebt, kann menschlich sein. Und Menschlichkeit ist eines der wichtigsten Rüstzeuge, das wir jungen Menschen mit auf den Weg geben können. Dazu braucht es ein Zusammenwirken von Schule und Elternhaus", so Cortolezis-Schlager.

Für die ÖVP-Wissenschaftssprecherin ist besonders jetzt die Vermittlung von Werten ein unverzichtbarer Bestandteil in der Heranführung der jungen Generation an die Herausforderungen der Zukunft. "Wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen und wir müssen die Basis dafür schaffen, dass jeder Mensch seine eigenen richtigen Antworten darauf findet. Die Vermittlung und Auseinandersetzung mit moralischen und ethischen Werten ist eine wichtige Begleitung", so Cortolezis-Schlager.

Vor allem müssten der Gemeinschaftssinn und der Grundsatz der gegenseitigen Fürsorge in den Mittelpunkt gerückt werden. "Zusammenleben heißt, voneinander zu wissen, miteinander zu reden, miteinander zu gestalten und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen", betont die Wiener Abgeordnete.

Für die ÖVP-Wissenschaftssprecherin bewegt man sich dabei nicht auf einem völlig neuen Feld. "Wir verfügen über Erfahrungsberichte in Wien, die in die anstehende Diskussion einfließen müssen. Die Universität Wien und die Pädagogischen Hochschulen haben Know-How und können das vor allem in der Ethikausbildung der Lehrerinnen und Lehrer abrufen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem verpflichtenden Ethikunterricht für all jene, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, unsere Gesellschaft ein Stück menschlicher und solidarischer machen", schloss Cortolezis-Schlager. (Schluss)

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