Ethik-Enquete - Karlheinz Töchterle spricht sich für Hervorheben der Gemeinsamkeiten aus

Wissenschafts- und Forschungsminister unterstreicht enge Verbindung von Religion und Ethik

Wien (OTS) - Für "ein Hervorheben der Gemeinsamkeiten und ein kluges Miteinander" von Religions- und Ethikunterricht sprach sich heute Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle im Rahmen der parlamentarischen Enquete zum Thema "Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft" aus. "Miteinander muss es uns gelingen, die Gemeinsamkeiten hervorzuheben, statt Religion und Ethik als Gegensätze zu sehen." Der Wissenschaftsminister sieht auch im Latein-Unterreicht einen Beitrag zum Ethik-Unterricht.

Es gebe einen engen geistesgeschichtlichen Zusammenhang von Religion und Ethik, so Töchterle weiter. Die Ethik sei in die christliche Religion vor allem aus der antiken Philosophie gekommen. "Daher können der Religions- und der Ethikunterricht einander ergänzende Elemente eines schulischen Werteunterrichts sein", sagte Töchterle. Beide würden wichtige Maßstäbe liefern, die sowohl die Entwicklung von Gesellschaft und Staat als auch eine individuelle, wertorientierte Persönlichkeitsentwicklung prägen und lenken.

Es sei wichtig, für besondere und unerwartete Situationen im täglichen Leben die richtigen Antworten zu finden. Dafür bedarf es eines umfassenden Rüstzeugs zur gesellschaftlichen Orientierung und persönlichen Entwicklung. Der Religionsunterreicht biete dabei die umfassendste Unterstützung, der Ethikunterricht könne gleichzeitig eine sinnvolle Alternative für jene Schülerinnen und Schüler darstellen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am konfessionellen Unterricht teilnehmen.

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