FPÖ-Fichtenbauer fordert eigenes Staatssekretariat für Cyber Defense

Darabos macht Schritt in die richtige Richtung - größere Lösung wäre besser und Cyber Defense als Querschnittsmaterie muss von allen Budgets anteilig getragen sein

Wien (OTS) - Die geplante Aufstellung des Bereichs Cyber Defense
im Österreichischen Bundesheer wird von FPÖ-Wehrsprecher NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer grundsätzlich begrüßt. "Endlich reagiert Bundesminister Darabos auf eine langjährige Forderung der FPÖ", so der Standpunkt Fichtenbauers. Es sei eine von ihm, Fichtenbauer, langgehegte Forderung, ein eigenes Staatssekretariat für Cyber Defense zu schaffen.

Die nun bekannt gewordenen Pläne Darabos' seien nun "wenigstens ein Schritt in richtige Richtung", so der freiheitliche Wehrsprecher. Der Lösungsvorschlag der FPÖ, ein eigenes Staatssekretariat zu schaffen, sei allerdings besser geeignet, weil es sich bei der Bekämpfung von Cyber-Defense um eine Querschnittsmaterie handle und deshalb von allen Budgets anteilig getragen sein müsse.

Cyber-Defense stellt eine gewisse Art der Landesverteidigung im neuen Gewand dar, so Fichtenbauer, betont aber, dass die "große Lösung", wie von der FPÖ vorgeschlagen, eine Verwaltungseinheit nach dem bundesdeutschen Vorbild des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einzurichten, dafür einen eigenen Staatsekretär zu bestellen und organisatorisch dem Bundeskanzleramt zuzuordnen, geeigneter sei.

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