Pirker: Aussetzen des Schengensystems löst keine Probleme

Brüssel, 4. Mai 2011 (OTS) Zu der heute vorgestellten
Mitteilung der EU-Kommission zur Steuerung der Migration sagt
Hubert Pirker, Sicherheitspolitischer Sprecher der ÖVP-Delegation im EP: "Das Problem der großteils illegalen Migration aus Nordafrika nach Europa mit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen den europäischen Staaten lösen zu wollen ist nationalstaatlich gedacht und populistisch und kann daher keinesfalls akzeptiert werden. Mit dem Aussetzen des
Schengensystems und der gleichzeitigen Forderung nach Verteilung
von illegalen Migranten auf die Mitgliedstaaten der Union wird das Problem nicht gelöst. Dies wäre vielmehr eine Einladung zu weiterer illegalen Migration und Menschenhandel. Wir brauchen nicht weniger Europa sonder mehr Europa. Das heißt verstärkte Unterstützung für gemeinsame Grenzschutzaktivität mit Frontex und komplexe Hilfestellung für den nordafrikanischen Raum." *****

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