Rudas: Österreich feiert Tag der Befreiung - Strache trauert gemeinsam mit Rechtsradikalen

FPÖ-Chef hat keinerlei Berührungsängste zum Extremismus

Wien (OTS/SK) - Während Österreich am 8. Mai den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus feiert, trauert FPÖ-Parteichef Strache gemeinsam mit Rechtsradikalen und Neonazis. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas einmal mehr ein deutlicher Beweis "welch' Geistes Kind Strache" ist. "Strache zeigt klar, dass er keine Scheu vor Kontakt mit Extremisten und Neonazis hat. Er spricht zu Leuten, die das Ende der Naziherrschaft betrauern", sagte Rudas am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Für die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin ist dieser Auftritt eines in Österreich demokratisch gewählten Parlamentariers ein Skandal. ****

Dass sich ein kleiner Kreis von ewig Gestrigen zusammenfindet sei bedauerlich genug. "Wenn dieses Stelldichein durch Straches Rede von einer Parlamentspartei unterstützt wird, lässt das alle Alarmglocken läuten", so Rudas. Sie mahnt zur Wachsamkeit und fordert Strache auf, seine Teilnahme bei der Veranstaltung abzusagen.

Mit wem sich Strache zum rechten Stelldichein am Heldenplatz trifft und worüber man wirklich trauert kann auf der einschlägigen Homepage alpen-donau.net nachgelesen werden, die klar zur Teilnahme an der Trauerrede aufruft. Geworben wird unter anderem mit der Aussage:
"Dort wo (...) ER seiner Zeit Österreich aus der tiefsten Krise führte, da gedenken Waffenstudenten und viele andere Deutsche der fatalen Kapitulation der Wehrmacht." Damit wird Straches Rede von den alpen-donau-Nazis eindeutig in Verbindung zu einer Rede Adolf Hitlers gestellt. (Schluss) sa/sc

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