Enquete Polizei und Jugendarbeit: wienweite Kooperation

Polizei und Jugendarbeit setzen auf gemeinsame Prävention und Vernetzung

Wien (OTS) - Bei der Enquete der Wiener Polizei und der Wiener JugendarbeiterInnen "Von der Kooperation zum Netzwerk", die heute, am 4. Mai, in der Bundespolizeidirektion Wien stattfindet, steht die Bildung von Wien übergreifenden Netzwerken in der Jugendarbeit im Vordergrund. Rund 100 BeamtInnen des Präventionsdienstes und JugendarbeiterInnen diskutieren erstmalig in dieser Größenordnung über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen in ihren Aufgabenbereichen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Kontakte zu vertiefen und bessere Einblicke in die jeweiligen Wirkungsbereiche zu bekommen. Am Programm der Enquete stehen auch juristisch relevante Themen wie die Entwicklung in den Bereichen Jugendschutz, Jugendwohlfahrt und Strafprozessordnung.

"Wir wollen den Jugendlichen zielgerichtet helfen und die beste Hilfe beginnt, bevor unangenehme Dinge passiert sind, also eben bei der Prävention", verdeutlichte Jugend- und Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch bei der Eröffnung die Ausgangslage. Oxonitsch: "Je früher wir helfen und bestimmte negative Entwicklungen verhindern desto besser. Bei Erwachsenen ist das dann schwieriger."

"Der Gedanke von Kooperation ist natürlich nicht neu, doch es mussten erst die notwendigen Strukturen geschaffen werden. Jugendarbeit soll schließlich nachhaltig sein und bedarf eines guten Netzwerkes", so der Wiener Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl.
Im Laufe der Zeit wurden die Systeme in Jugendarbeit und Polizei angepasst, eines ist geblieben: Das partnerschaftliche Auftreten und die gemeinsame Bereitschaft, die Jugendlichen zu unterstützen. "Uns ist die Ausgewogenheit aus restriktiver und präventiver Herangehensweise, von Maß und Ziel, sehr wichtig. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl", erklärte der Landespolizeikommandant General Karl Mahrer.

Seit den frühen 80er Jahren gibt es bereits eine konkrete Kooperation der Jugendvereine mit der Polizei. Mit dieser Enquete wird die Zusammenarbeit auf Initiative von Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch, dem Wiens Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Pürstl und dem Landespolizeikommandanten General Karl Mahrer auf eine neue Stufe gestellt.

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