UA-Unterrichtsausschuss - Pisa-Debatte: Mayer: "Österreich will sich an den Besten orientieren"

Niederösterreich hat auf regionale Datenauswertung verzichtet

Wien (OTS/SK) - Eine Spezialdebatte zur Pisa-Studie mit vielen Expertinnen und Experten, unter anderem Pisa-Fachmann Günther Haider, findet im heutigen Unterausschuss des Unterrichtsausschusses im Parlament statt. "Für den Fortschritt und Wohlstand unseres Landes ist es wichtig, unser Schulsystem zu modernisieren und weiter zu entwickeln. Der Vergleich mit anderen Ländern ist dafür Voraussetzung, man muss sich die international Besten ansehen und von denen lernen. Die Länder, die bei Pisa am besten abschneiden, sind diejenigen, die unter anderem viel Autonomie an den Schulstandorten haben", so SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Mittwoch, am Rande des Ausschusses. ****

Ein wichtiger nächster Schritt sind die österreichischen Bildungsstandards, die ab nächstem Jahr in der 8. Schulstufe überprüft werden und ab dem Schuljahr 2012/2013 auch in der 4. Schulstufe. "Damit kann man dann noch gezielter an der Unterrichtsqualität arbeiten sowie die Schülerinnen und Schüler individueller fördern", so Mayer. Pisa hat auch gezeigt, dass die Grundkompetenzen von Österreichs Schülern noch gezielter gefördert werden müssen.

"Österreichs Schüler haben sich ein chancengerechtes, modernes Schulsystem verdient. Dafür wollen wir uns an den international Besten orientieren. Die Bundesregierung hat die Maßnahmen auf diesem Weg gesetzt: "Etwa mehr Kleingruppenunterricht, kleinere Klassen, Neue Mittelschule, Matura Neu, Deutschförderung oder neue Lehrerausbildung und Qualitätsmanagement an Schulen und Schulaufsicht", so Mayer. (Schluss) mb/sl/mp

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