Volksbanken gehen selbstbestimmt in die Zukunft

Jahrespressekonferenz Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)

Wien (OTS) - Volksbanken - Geschäftsmodell: Robust und bewährt
- hohes Kreditwachstum fördert Wirtschaft und Mittelstand
- gute Ertragslage ermöglicht Neustart der ÖVAG
- Anerkennung der Strategie: weiter ausgezeichnetes Fitch-Langfrist Rating von "A"

Volksbanken beweisen engen Verbundzusammenhalt
- Restrukturierung und Neupositionierung der ÖVAG
- Volksbanken stehen zu ihrem Spitzeninstitut:
Projekt Region umgesetzt
Volksbanken werden 2011 Euro 300 Millionen aufbringen
- 1. Tranche PS-Kapital der Republik: Rückzahlung 2011

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Die Volksbanken - selbstbestimmt in die Zukunft

Auf der traditionellen Jahrespressekonferenz des ÖGV stellte DDr. Hans Hofinger, Chef des Volksbanken-Verbandes und Aufsichtsrats-Präsident der ÖVAG, fest, dass "in noch nie da gewesenem Umfang die Strukturen der europäischen Bankenaufsicht und vor allem der Gesetzgebungsprozess verändert wurden". Und er fügte hinzu: "Die politische Einigung der größten Industrienationen wird bereits heute lange bevor es europäische oder gar nationale Gesetze gibt von den Aufsichtsbehörden angewendet. Die zukünftige Geschäftstätigkeit wird daher immer mehr von der vereinheitlichten Sichtweise der europäischen Aufseher geprägt sein."

Ein Hauptanliegen des ÖGV ist es daher, die Vorteile des genossenschaftlichen Geschäftsmodells zu betonen, das sich in der Krise vielfach deswegen bewährt hat, weil es wie z.B. im Bereich der Liquidität durch die Liquiditätsverbünde - krisenfeste Modelle entwickelt hat.

Das Geschäftsmodell der regionalen Volksbanken hat seit Generationen "Stress-Tests" erfolgreich bestanden

Das Volksbank-Modell der regionalen Genossenschaftsbank hat über Generationen den "Stress-Test" wirtschaftlicher und politischer Krisen bestanden und bietet daher gerade in turbulenten Zeiten einen sicheren Hafen für den Mittelstand. Schon die Anfänge der Kreditgenossenschaftsbewegung in Österreich fielen in eine Periode tiefgehender und grundlegender sozialer und wirtschaftlicher Neuerungen. Diese Rahmenbedingungen setzten Gewerbetreibende und Handwerker zunehmend unter Druck, weshalb die Betroffenen zur wirtschaftlichen Selbsthilfe griffen.

Es könnte daher nicht passender sein, dass sich gerade im heurigen Jahr die Gründung der ersten österreichischen Volksbank in Klagenfurt im Jahr 1851 zum 160. mal jährt. Die älteste Genossenschaftsbank Österreichs besteht noch heute unter dem Namen "Volksbank, Gewerbe-und Handelsbank Kärnten Aktiengesellschaft" und hat sich gut entwickelt.

Hofinger: "Ganz klar gegen weltweite Banken-Monokultur"

Die Förderung der mittelständischen Miteigentümer und Kunden und ihre aktive Unterstützung in allen finanziellen Fragen bestimmt auch heute noch die Geschäftspolitik der Volksbanken. Lokale, regionale Verankerung und Kundennähe sind wesentliche Identifikationsmerkmale. Kreditentscheidungen fallen rasch und vor Ort. Die persönliche Kenntnis von Kunden vor einer Kreditentscheidung ist ein besonderer Aktivposten. Volksbanken sind als Mittelstands-Banken nicht nur für das lokale Geschäftsleben, sondern auch für die volkswirtschaftlich wichtige Aufgabe, die regionale Wirtschaft mit Finanzdienstleistungen zu versorgen, unverzichtbar.

Hofinger: "Wir werden alle regulatorischen Angriffe auf dieses Geschäftsmodell abwehren und sprechen uns klar gegen eine weltweite Banken-Monokultur aus. Unser Geschäftsmodell ist krisenresistent -das hat auch die EU anerkannt. Und unser Geschäftsmodell stellt sicher, dass die mittelständische Wirtschaft auch in Krisenzeiten gefördert und mit Liquidität versorgt wird: Bei uns hat es keine Kreditklemme gegeben. Deshalb setzen wir uns für das Volksbank-Geschäftsmodell und das Modell dezentraler Verbundsysteme vehement ein."

Das Geschäftsmodell der Volksbanken, Kunden partnerschaftlich in ihrem lokalen Umfeld mit den traditionellen Bankprodukten wie Einlagen und Krediten zu versorgen, fördert auch den sozialen Zusammenhalt vor Ort. Kunden und Miteigentümer schätzen es, dass ihre Mittel im Wesentlichen vor Ort im unmittelbaren Kundengeschäft verwendet und nicht in riskante Kreditersatzgeschäfte geleitet werden. Mit dieser bewährten Geschäftspolitik sichern Volksbanken in der Region Arbeitsplätze, Wachstum und Steueraufkommen und stehen damit sichtbar zu ihrer regionalen Verantwortung.

Fazit: Die regionalen Volksbanken stehen zu ihren Werten und zu ihrer Verantwortung für den Mittelstand und den Regionen, in denen sie tätig sind. Der sichtbare Beweis: Die Volksbanken falten den Schirm nicht zusammen, wenn es regnet. Auch 2010 hat kaum eine andere Bank ihre Kredite an Unternehmen so ausgeweitet wie die Volksbanken. Damit haben die Volksbanken eindrucksvoll bewiesen, dass sie in guten wie in schlechten Zeiten Partner ihrer Kunden sind und gemeinsam mit ihnen den Weg des Erfolgs gehen.

Volksbanken: Neuerlich Sieger in der Kundenzufriedenheit

Miteigentümer und Kunden honorieren das Volksbanken-Geschäftsmodell. Die Volksbanken haben es von GfK-Austria mit Brief und Siegel - sie haben die zufriedensten Kunden. Die GfK-Austria-Studie spricht gar von der "herausragenden Position der Volksbanken". Die Volksbanken wurden 2010 neuerlich zum Sieger in der Kundenzufriedenheit gekürt. Für die Studie werden jährlich 20.000 Österreicher und Österreicherinnen befragt.

Hofinger: "Mitte der 90er Jahre haben wir uns das Ziel gesetzt, Nummer 1 in der Kundenpartnerschaft zu werden. Die Kundenzufriedenheit ist dafür der wichtigste Indikator. Seit 1997 belegen die Volksbanken Spitzenpositionen in der Kundenzufriedenheit - egal, ob es sich um wirtschaftliche Hochphasen oder Krisenjahre handelt."

Der Dank für dieses hervorragende Ergebnis gebührt allen Geschäftsleitern und Mitarbeitern, die direkt und indirekt die Kunden und Miteigentümer so gut serviciert haben, dass diese begeisterte und überzeugte Volksbank-Kunden sind. Das Ergebnis ist auch ein Beweis, dass die Kunden ganz offensichtlich das wert- und kundenorientierte Volksbank-Geschäftsmodell belohnen.

Dem allgemeinen Abwärtstrend des Zufriedenheitsniveaus aufgrund der Finanzkrise konnten sich auch die Volksbanken nicht entziehen, bleiben aber das Geldinstitut mit den besten Bewertungen. Mit 65 Prozent sehr zufriedener Hauptkunden haben die Volksbanken ihre Spitzenposition aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt.

In vier von sechs verschiedenen Zufriedenheitsbereichen

  • "Mitarbeiter kommt auf mich zu",
  • "Konditionen",
  • "willkommener Kunde" und
  • "reibungslose Abwicklung"

erhielt die Volksbank von ihren Kunden den jeweils besten Wert aller Banken, bei der Beratungskompetenz liegen die Volksbanken gemeinsam mit einem anderen Institut gleichauf an der Spitze. Das ergibt auch beim Summenwert dieser einzelnen Zufriedenheitsaspekte mit 390 von 600 möglichen Punkten Platz 1.

Volksbanken: Ein bedeutender finanzieller Nahversorger

Die 62 rechtlich selbstständigen Volksbanken stehen im Eigentum von mehr als einer halben Million Österreicherinnen und Österreicher. Gemeinsam mit der Bausparkasse ABV weist die Gruppe 670.000 Mitglieder auf. Die Volksbanken beschäftigen 5.049 Mitarbeiter und servicieren ihre Kunden mit einem dichten Netz von 540 Geschäftsstellen. Die regionalen Volksbanken sorgen auch mit ihren 650 Bankomaten für finanzielle Nahversorgung und in Phasen angespannter Liquidität für die entsprechende Versorgung.

Die Highlights 2010

I) Aktivseite:

Die Direktkredite konnten um 6,6 % von 17,8 Mrd. auf 19,0 Mrd. gesteigert werden. Der Zuwachs war damit mehr als drei Mal so groß wie in der Branche, die um 2,0 % ausweitete.

Hohes Kreditwachstum statt Kreditklemme

Hofinger: "Entsprechend unserem Förderauftrag und unserer Strategie war es 2007 unser Ziel, bei Unternehmer- und Wohnraum-Krediten überdurchschnittlich zu wachsen. Dies ist uns seit 2008 immer gelungen.

Ein weiteres Ziel war es drittstärkster KMU-Bankensektor werden. Dieses Ziel konnten wir 2010 erreichen".

2010 wurden die Volksbanken der drittstärkste KMU-Bankensektor in Österreich. Jeder vierte Klein- und Mittelbetrieb ist Volksbank-Kunde. Die Volksbanken punkten bei den KMUs vor allem mit ihrer Flexibilität, dem besonderen Bemühen um Betriebe dieser Größenordnung und raschen Entscheidungen bei Krediten. (Quelle: KMU Studie des Integral MAFO-Instituts)

Um die regionale Wirtschaft anzukurbeln, wurden 2010 von den Volksbanken die Unternehmerkredite wesentlich stärker als von der Gesamtbranche vergeben. Die Unternehmerkredite konnten um 8,3 % von Euro 5.75 Mrd. auf Euro 6.22 Mrd. gesteigert werden. Die Branche kommt dagegen nur auf ein Plus von 2,4 %.

Hofinger: "An diesen Zuwachsraten zeigt sich die besondere Verantwortung für die österreichische Wirtschaft, derer sich die Volksbanken als regionale Nahversorger bewusst sind. Bei den Volksbanken gab und gibt es keine Kreditklemme."

Zweistelliges Wachstum der Wohnraumfinanzierung

"Bauen & Wohnen" ist eine strategische Säule unseres Retail-Geschäftes und wurde neuerlich durch eine Marketing-Kampagne unterstützt. In der Wohnraumfinanzierung gehören wir zu den Top-Adressen. Dies spiegelt sich auch in den überdurchschnittlichen Zuwächsen wider: Ein kräftiges zweistelliges Plus von 13,6 % von Euro 6,0 Mrd. auf Euro 6,8 Mrd. gegenüber 9,3 % der Branche.

Wir gewinnen mit unserem Wachstum Jahr um Jahr Marktanteile - 2007 hatten wir einen Marktanteil von 5,9 %, jetzt stehen wir bei 6,9 %, das sind 100 Basispunkte Zuwachs. Dieser Anstieg in einem scheinbar vergebenen Marktsegment ist eine außerordentliche Leistung.

II) Passivseite:

Die Primärmittel stiegen um 1,7 % von Euro 21,9 Mrd. auf Euro 22,3 Mrd., damit entwickelten wir uns gegen den Markttrend, der einen Rückgang von 1,7 % aufwies. Die Spareinlagen bewegten sich mit der allgemeinen Markttendenz und gingen um 2,2 % von Euro 12,7 Mrd. auf Euro 12,5 Mrd. zurück.

Hofinger: "Unser Primärmittel-Wachstum belegt deutlich das Vertrauen der Kunden in die Volksbanken".

Das Kunden-Wertpapiergeschäft ist um 3,4 % oder um Euro 320 Mio angestiegen - auf Euro 9,8 Mrd. nach Euro 9,5 Mrd.. Branchenvergleichszahlen liegen in diesem Geschäftszweig nicht vor.

III ) Bilanzsumme:

Die Ultimo-Bilanzsumme der Primärstufe ist um 4,1 % von Euro 28,9 Mrd. auf Euro 30,0 Mrd. angewachsen. Die Branche ist um 5,3 % geschrumpft.

Ergebnis 2010

Das Betriebsergebnis von Euro 235,7 Mio. (2009: Euro 274,1) entspricht 0,79 % der Bilanzsumme und liegt damit exakt im Branchenschnitt.

Hofinger: "Die Volksbanken verfolgen weiterhin das Ziel einer nachhaltigen Ertragskraft von 1 %. Aufgrund des Zinsumfeldes im Jahr 2010 war das Ziel nicht erreichbar. Die Zahlen für das 1. Quartal 2011 lassen allerdings für heuer einen Wert von 0,9 % realistisch erscheinen."

Der Provisionsüberschuss kann sich sehen lassen: Er ist um 5,6 % von Euro 193,9 Mio. auf Euro 204,8 Mio. gewachsen. Er konnte allerdings den Rückgang des Nettozinsertrages um Euro 37 Mio. oder 6,8 % (von Euro 538,7 Mio. auf Euro 501,9 Mio.) und der Beteiligungserträge nicht ganz auffangen.

Sowohl der Sach- wie der Personalaufwand konnten in Relation zur (durchschnittlichen) Bilanzsumme reduziert werden: Der Sachaufwand (Euro 160,3 Mio. nach 166,7 im Jahr 2009) wurde von 0,57 % auf 0,54 % verkleinert, der Personalaufwand (Euro 323,0 Mio. nach Euro 322,7 im Jahr 2009) sank von 1,11 % auf 1,09 %.

EGT hat sich wieder Vorkrisen-Niveau angenähert

Im Vorjahr war der Einmaleffekt der Abwertung der Beteiligung an der ÖVAG zu verkraften, was damals auch zu einem negativen EGT in Höhe von Euro 75,4 Mio. geführt hatte. 2010 ergibt sich dagegen ein positives EGT in Höhe von Euro 124,9 Mio. und damit wurde wieder an die Ergebnisse der Vorkrisen-Jahre angeschlossen. So betrug das EGT 2006 Euro 131,3 Mio. und 2007 Euro 155,6 Mio.

Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt Euro 93,5 Mio. nach einem Verlust von Euro 1,8 Mio. im Vorjahr.

Ausgezeichnete Eigenmittelquote von 15 %

Die Gesundheit der regionalen Volksbanken zeigt die ausgezeichnete Eigenmittelquote von 15,0 % oder 2,512 Mrd.. Das entspricht einem Plus von 6,5 %. Damit haben wir eine fast doppelt so hohe Kapitalausstattung als gesetzlich gefordert. Die Eigenmittel sind um Euro 153 Mio. von Euro 2,359 Mrd. auf Euro 2,512 Mrd. angewachsen.

Die Kernkapitalquote beträgt 11,4 % oder Euro 1,924 Mrd.. Die Kernkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % oder um Euro 146 Mio. von Euro 1,778 Mrd. auf Euro 1,924 Milliarden gestiegen.

Hofinger: "Mit unserer Kernkapitalquote von 11,4 % über erfüllen wir bereits jetzt die Basel III-Anforderung des Jahres 2018. Das harte Kernkapital soll dann 9,5 % betragen". Hofinger weiter: "Die Volksbanken haben ihre ausgezeichnete Kapitalisierung weiter ausbauen können - das stellt die Stärke der Volksbanken-Primärstufe klar unter Beweis."

Ausgezeichnetes Langfrist-Rating "A"
Fitch Rating bestätigt eingeschlagenen Weg

Am 15. Februar 2011 hat Fitch Ratings den von uns eingeschlagenen Weg mit dem ausgezeichneten Langfrist-Rating von "A" bestätigt. Das ausgezeichnete Langfrist-Rating, also die Bonität des Volksbanken-Verbundes, wird von der renommierten Rating-Agentur Fitch seit Dezember 2006 vergeben.

Ausblick auf das 1.Quartal 2011

Die Werte des 1. Quartals 2011 bestätigen den Aufwärtstrend und zeigen beschleunigtes Wachstum und nochmals verbesserte Erträge. Die Kredite wachsen mit 3,6 % weiterhin kräftig, die Primärmittel sind um 3,0 % angestiegen.

Das Betriebsergebnis liegt mit 0,83 % der (durchschnittlichen) Bilanzsumme bereits über dem Vorjahreswert von 0,72 %. Hofinger: "Wir erwarten für das Gesamtjahr ein neuerlich erhöhtes Betriebsergebnis. Wir werden uns unserem nachhaltigen Zielwert von 1 % kontinuierlich annähern."

Volksbanken beweisen engen Verbundzusammenhalt

Hofinger: "Die betriebswirtschaftlichen Kennziffern zeigen, dass sich die Volksbanken ihr Spitzeninstitut leisten können. Die Beschlüsse zum Projekt Regio, der engere Verbundzusammenhalt und die Mittelaufbringung von Euro 300 Mio. zur Abschichtung der 1. Tranche des PS-Kapitals der Republik zeigen, dass sich die Volksbanken ihr Spitzeninstitut auch leisten wollen", sagte Hofinger. "Die Volksbanken verhelfen ihrem Spitzeninstitut zu einem Neustart, weil damit ihre Kernaufgabe der Förderung und Finanzierung der regionalen Wirtschaft abgesichert wird."

Die ÖVAG wird sich aufgrund ihres Strategiekonzeptes 2015 auf die Stärken im Kerngeschäft besinnen. Das Kerngeschäft basiert auf den Säulen Zentral- und Spitzeninstitut des Volksbank-Sektors, Unternehmens- und Immobiliengeschäft sowie Kompetenz beim Treasury. Geografisch wird sich die ÖVAG auf Österreich und die angrenzenden Länder konzentrieren. Das Geschäftsrisiko wird dadurch deutlich reduziert und die Ertrags- und Ergebnisentwicklung stabilisiert.

Die Volksbanken als Kernaktionäre der ÖVAG haben beschlossen, die 1. Tranche des PS-Kapitals der Republik Österreich in Höhe von Euro 300 Mio. im Jahr 2011 zurückzuführen.

"Die initiierten und umgesetzten Maßnahmen bilden die Basis für eine nachhaltig gesunde und in ihrem Kerngeschäft noch stärkere ÖVAG", sagte Hofinger.

Sämtliche Volksbanken-Beschlüsse zur Stärkung des Verbundzusammenhalts sind ein deutliches Bekenntnis zu den genossenschaftlichen Grundsätzen

  • der Selbsthilfe - wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand und bringen die Mittel auf,
  • der Selbstverwaltung - wir steuern unser Boot selbst,
  • der Selbstverantwortung - wir sind uns des gegenseitigen Ein- und Geradestehens bewusst

"Diese Grundsätze sollen und werden auch für unsere Zukunft gelten. Ihre Anwendung lässt uns selbstbestimmt und selbständig unsere eigene Zukunft gestalten", so Hofinger.

Hofinger abschließend: "Die von den Volksbanken getroffenen Maßnahmen sind durch das robuste Geschäftsmodell der regionalen Volksbanken, dem Einsatz, den Leistungen und dem Verständnis der Geschäftsleiter möglich. Ihnen vor allem ist für den turnaround zu danken".

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