Caritas ist keine "bloße" Sozialeinrichtung

Studientag mit Tiroler Bischof Scheuer und Caritas-Europa-Präsident Gillen - Caritas gehört ganz wesentlich zum Grundvollzug der Kirche

Innsbruck, 04.05.11 (KAP) Die Caritas ist keine "bloße" Sozialeinrichtung wie viele andere, sondern ganz wesentlicher Bestandteil der Kirche. Das war der Tenor des diesjährigen "Dies Academicus" der Innsbrucker Theologischen Fakultät und der Diözese Innsbruck am Dienstag. Bischof Manfred Scheuer wies darauf hin, dass von der Stiftung durch Jesus her Abendmahl und Fußwaschung -Sakramentalität und Solidarität - unlösbar zusammengehören würden.

Die Caritas gehöre ganz wesentlich zum Grundvollzug der Kirche, betonte der Tiroler Bischof, der auch in der Österreichischen Bischofskonferenz für den Bereich "Caritas" zuständig ist. Kirche sei kein Selbstzweck, sondern "Zeichen und Werkzeug für die heilsame Zuwendung Gottes zum Menschen".

Erny Gillen, Präsident der Caritas Europa, unterstrich die Ausführungen des Bischofs. "Eine gläubige Gemeinschaft kann Diakonie nicht an die Hilfsorganisation Caritas auslagern. Ebenso kann Caritas das Gebet nicht allein der gläubigen Gemeinschaft rückspielen", sagte Gillen wörtlich.

Gillen bezog sich in seinen Vortrag oft auf die Enzyklika "Deus Caritas est" von Papst Benedikt XVI., in welcher der Papst die karitative Arbeit als ureigenste Aufgabe der Kirche bezeichnet.

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