Aufweichung der AKW-Stresstests: EU spielt mit Sicherheit der Bevölkerung

KO Waldhäusl fordert Protest von LH Pröll

St. Pölten (OTS) - Scharf kritisiert FP-KO Gottfried Waldhäusl die in den Medien kolportierte Entscheidung der Europäischen Union auf strenge Stresstest für Atomkraftwerke zu verzichten.

"Die EU-Bürokraten gehen anscheinend wieder einmal vor der Atomlobby in die Knie. Ein Stresstest, der nur die Anfälligkeit auf Naturkatastrophen überprüft und die technischen Sicherheitsbestimmungen und Störfälle außer Acht lässt, ist eine reine Alibiaktion und zeigt, dass die Sicherheit unserer Bevölkerung den Eurokraten nichts wert ist. Die EU enttarnt sich dadurch selbst als Sicherheitsrisiko und Atombetonierer. Neo- Vizekanzler und Außenminister Spindelegger kann hier gleich zeigen, wie ernst er es mit seiner "ÖVP-neu" meint, indem er in Brüssel ein Machtwort spricht und sich von dem abkassierenden Atomlobbyisten Schüssel trennt!", so KO Gottfried Waldhäusl.

Der Klubobmann nimmt hier auch LH Pröll in die Pflicht, gegen eine Aufweichung des AKW-Stresstests zu protestieren.

"Niederösterreich ist von zahlreichen Ost-Schrottmeilern umgeben. Dukovany, Temelin, Mochovce und Bohunice sind mit ihren unzähligen Störfällen tickende Zeitbomben, welche unbedingt Stresstests mit einheitlichen, strengen Regeln zu unterziehen sind. LH Pröll muss auf diese Tests zur Sicherheit unserer NÖ Bevölkerung beharren und in Brüssel Protest gegen diese Aufweichung einlegen. Der Landtagsbeschluss vom 14. April 2011 der eine offensive Anti-Atompolitik unseres Bundeslandes zum Ziel hat, und der Erfolg der Unterschriftenkampagne gegen die Atomkraft fordern den LH hier geradezu zum Handeln auf. Nur verbindliche Stresstests und die Abschaltung der grenznahen Atommeiler garantieren NÖ eine sichere Zukunft!", erklärt der Klubobmann abschließend.

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