FPÖ: Graf: Töchterle bereits voll auf ÖVP-Parteilinie - bloß keine Uni-Reform!

Hoffen auf mehr Geld und Forderung nach Studiengebühren sind äußerst dürftiges Programm

Wien (OTS) - "Auch der neue Wissenschaftsminister Töchterle zeigt nicht mehr Phantasie und Reformwillen als seine Vorgänger", reagiert der Obmann des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses und FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Martin Graf auf die Aussagen Töchterles im heutigen Ö1-Morgenjournal. "Das Hoffen auf mehr Geld aus dem Budget und die Forderung nach Studiengebühren sind für einen Minister - noch dazu für einen, der aus der Praxis kommt - ein ausgesprochen dürftiges Programm. Hoffnung ist kein akademisches Prinzip", so Graf.

Nach dieser Stellungnahme des Ministers sei es umso enttäuschender, dass dieser gestern die Sitzung des Unterausschusses zu Reformvorschlägen im Bereich der Universitäten versäumt habe, erklärt Graf: "Hier hätte sich Töchterle einer sachlichen Diskussion mit den Abgeordneten stellen können, die in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche Verbesserungen beantragt haben." Es stünde dem neuen Minister gut an, seinen Horizont durch Gespräche mit Experten aus allen Richtungen zu erweitern, anstatt sich auf die Minderheitenlinie einer künftigen 20-Prozent-Partei einengen zu lassen, die laute:
"Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und bloß keine Reform!"

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