"Polizei-Lok": Kooperation BM.I und ÖBB für noch mehr Sicherheit

Wien (OTS) - Mit 4. Mai 2011 hat die "Polizei-Lok" ihre einjährige Reise durch Österreich als Botschafterin der Sicherheit gestartet. BM Johanna Mikl-Leitner und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern verlängerten eine Kooperationsvereinbarung über eine Partnerschaft für noch mehr Sicherheit in österreichischen Zügen und an den Bahnhöfen. Bereits seit mehreren Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und der Bahn, die ausgezeichnet funktioniert. Als Symbol der erfolgreichen Partnerschaft fährt für ein Jahr eine im Polizei-Design gebrandete Taurus-Lok durch ganz Österreich

Sicherheit für die Fahrgäste der ÖBB und Kriminalprävention wird seit vielen Jahren großgeschrieben. Das BM.I nimmt dabei als wichtiger Partner eine zentrale Rolle ein. Aktuelles Beispiel: die rasche Festnahme der dreisten Kupferdiebe bei ÖBB-Gleisen. Die bestehende Kooperation wurde nun verlängert und erweitert. "Sicherheitsvorsorge und die Prävention von Kriminalität sind wichtige Themen für ein Massenverkehrsmittel wie der Bahn. "Der Austausch des Know-how des BM.I mit den ÖBB zeigt seit vielen Jahren Erfolge in allen Bereichen. Die Intensivierung der Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt und zeigt, wie wichtig den ÖBB die Sicherheit ihrer Kunden ist", so BM Johanna Mikl-Leitner. Die Erfolge geben der Kooperation recht, so konnte z.B. 2010 die Zahl der Diebstähle an Reisenden neuerlich um 15% gesenkt werden. Auch Schwerpunktaktionen gegen Suchtmittelhandel in der S-Bahn zeigen deutliche Erfolge.

Sicher Bahnfahren mit den ÖBB und dem BM.I
Die Kooperation mit dem BM.I umfasst unterschiedliche Bereiche. Neben der intensiven Zusammenarbeit bei Groß- und Sportveranstaltungen, steht vor allem die gegenseitige Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung im Fokus.
So wurden 2011 z.B. rund 500 ÖBB Mitarbeiter durch die Kriminalprävention des BM.I über das Verhalten in Ausnahmesituationen geschult. Auch umgekehrt fließt der Informationsstrom: die interne Konzernsicherheit stimmt sich regelmäßig mit dem Innenministerium über bahnspezifische Themen wie z.B. Schäden durch Graffiti, Vandalismus und Fahrausweisfälschungen ab. "Für die ÖBB steht die Sicherheit der Fahrgäste an oberster Stelle. Die gute Zusammenarbeit mit dem BM.I ist entscheidend dafür. Auch die ausgezeichnete Kooperation mit der Generaldirektion für öffentliche Sicherheit, dem Bundeskriminalamt, den Landespolizeikommandos und den ausführenden Polizeibeamten beweisen das", so ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern. Kriminalität soll aber erst gar nicht passieren - die Vermeidung von Kriminalität in Zügen und an Bahnhöfen, die Durchführung von gemeinsamen Schwerpunktaktionen und auch die Installierung von Polizeiinspektionen direkt an Bahnhöfen sind wichtige Eckpunkte der Zusammenarbeit. Videoüberwachung an Bahnhöfen und in Zügen ergänzen die Sicherheitsleistungen für den Kunden.

Die "Polizei-Lok" - Botschafterin der Sicherheit
Die ganz im Polizei-Design gestaltetet Taurus-Lok der ÖBB wird ab sofort für ein Jahr in ganz Österreich als Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen BM.I und den ÖBB zu bewundern sein. In den klassischen Polizeifarben silber, rot und blau gestaltet, gibt es auch Fotos von Polizeieinsätzen und Polizeimitarbeitern zu sehen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Sonja Horner
Pressesprecherin
Tel.: 01 93000-44087, Mobil: 0664/6170809
sonja.horner@oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB0001