Wehsely: Nächstes Etappen-Ziel bei Errichtung Krankenhaus Nord erreicht

Abbrucharbeiten stehen kurz vor ihrem Abschluss

Wien (OTS) - "Ein weiteres Etappen-Ziel für die Errichtung des modernsten Spitals Europas ist erreicht", erklärte heute Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely im Rahmen der Schornsteinsprengung am Krankenhaus Nord-Gelände. Die Abbrucharbeiten der alten ÖBB-Gebäude befinden sich in der Schlussphase. Die Sprengung des Schlotes war eine der letzten notwendigen Maßnahmen und wurde am Mittwoch, im Beisein von Gesundheitsstadträtin Wehsely sowie den KAV-Generaldirektoren Dr. Wilhelm Marhold und Dr. Maximilian Koblmüller, durchgeführt. "Damit liegen wir genau im Zeitplan", so Generaldirektor Marhold. *****

Der Schornstein wurde 1890 im Zuge der Errichtung der ÖBB-Wagenwerkstätten in Wien-Floridsdorf erbaut. Der 43,2 Meter hohe Ziegelmauerschlot mit rundem Grundriss verfügte über einen Außendurchmesser von 4,3 Metern. Die behördlich genehmigte Sprengung führte das Militärkommando Wien durch. "Für den Sprengvorgang wurden, unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen, 135 Löcher in fünf Reihen gebohrt und 40,5 Kilogramm plastischer Sprengstoff eingesetzt", erklärte Militärkommandant Brigadier Dr. Karl Schmidseder.

Im Zuge der Abbrucharbeiten der alten ÖBB-Werkstätten wurden in den vergangenen Monaten etwa 80.000 Tonnen Beton bzw. Stahlbeton, ca. 11.000 Kubikmeter Ziegel und rund 600 Tonnen Stahl abgebrochen und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften entsorgt bzw. der Wiederverwertung zugeführt. Der umbaute Raum beträgt rund 625.000 Kubikmeter.

Bodenuntersuchungen abgeschlossen - Keine unangenehmen Überraschungen

Während der Abbrucharbeiten wurden umfangreiche Untersuchungen zur Qualität des Bodens durchgeführt. Bei umfassenden Kernbohrungs- und Schürfarbeiten wurden genau jene Materialqualitäten angetroffen, mit denen auf einem ehemaligen Werkstättengelände zu rechnen ist. Dabei handelt es sich um Materialien, die zum überwiegenden Teil auf einer Baurestdeponie gemäß Deponieverordnung 2008 abgelagert werden können. "Die Gutachter trafen auf keine unangenehmen Überraschungen", ergänzt Marhold.

Nächste Schritte auf der Baustelle

Damit das Projekt zügig voranschreitet, stehen bereits die nächsten großen Schritte auf der Baustelle vor ihrer Umsetzung. Im Juli 2011 beginnen die Arbeiten zur Baugrubenumschließung. Ab Oktober dieses Jahres ist der Aushub für das Krankenhaus geplant. Die Arbeiten für den Rohbau werden demnach plangemäß im zweiten Halbjahr 2012 erfolgen.

Die folgenden Schritte werden in Zusammenarbeit mit der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 - basierend auf einem Baustellenabfallwirtschaftskonzept - umgesetzt. Der Wiener Krankenanstaltenverbund verpflichtet sich seit Jahren zur Nachhaltigkeit. Selbstverständlich auch bei Planung und Bau des Krankenhauses Nord. Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung gibt es jedoch eine solche Vielzahl an Einzelmaßnahmen, dass eigens eine Nachhaltigkeits-Charta ausgearbeitet wurde. Die Broschüre steht unter www.wienkav.at/krankenhausnord zum Download zur Verfügung.

Aktive Kommunikation mit AnrainerInnen

Über die Schornsteinsprengung sowie alle weiteren wichtigen Schritte in Zusammenhang mit dem Krankenhaus Nord wurden und werden selbstverständlich die AnrainerInnen in Floridsdorf regelmäßig informiert. Zu diesem Zweck wurde Charlotte Staudinger als Ombudsfrau eingesetzt. Sie steht von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 0664/ 24 64 964 bzw. per E-Mail (ombudsfrau.kh-nord@wienkav.at) zur Verfügung. "Die Kommunikation rund um das Projekt sowie eine gute Nachbarschaft sind uns ganz besonders wichtig", so Marhold abschließend.

Informationen zum Krankenhaus Nord: www.wienkav.at/krankenhausnord

(Schluss) bw/ad/me

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