FPÖ: Strache: Trotz enormer Goldreserven pumpt Brüssel Geld der Steuerzahler nach Portugal

Während Portugal auf seinem Goldschatz sitzt, steigen bei uns die Belastungen

Wien (OTS) - Laut einem Bericht der Londoner "Times" hortet
Portugal enorme Goldreserven und zwar 382,5 Tonnen, was einem geschätzten Wert von rund 14 Milliarden Euro entspricht. Gleichzeitig geht man davon aus, dass das Land statt der geplanten 78 Milliarden Euro an Hilfskrediten noch weitere 20 Milliarden Euro erhalten wird, wie die portugiesische Zeitung "Diario Economico" schreibt.

Ein Umstand, der FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache empört: "Die Portugiesen stehen mit ihren Goldreserven weltweit an vierzehnter Stelle. Trotzdem pumpt die EU weiter das Geld der Steuerzahler dorthin." Für Strache ist das ein weiterer Beleg dafür, wie undurchdacht und absurd der ganze Euro-Haftungsschirm ist. "Während Länder wie Portugal auf ihrem Goldschatz sitzen, steigen bei uns die Belastungen." Diese Situation könne man nur mehr als grotesk bezeichnen. Der sogenannte "Euro-Rettungsschirm" sei in Wahrheit ein Abzockerschirm der Sonderklasse.

"Wie kommt die österreichische Bevölkerung dazu, für Bankrotteure zahlen zu müssen, die gleichzeitig immense Goldreserven horten?", fragte Strache, der auch die österreichische Bundesregierung kritisierte, die allen Vorgaben aus Brüssel begeistert applaudiere. "Statt österreichisches Steuergeld nach Lissabon fließen zu lassen, muss die portugiesische Regierung ihren Goldschatz flüssig machen", forderte der freiheitliche Bundesparteiobmann.

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