BZÖ-Bucher zu Portugal: Milliarden an Steuergeld fließen in ein Fass ohne Boden

Kein österreichisches Steuergeld für Portugals Pleitebanken - BZÖ-Chef fordert von Faymann und Fekter Zahlungsstopp an finanzmarode EU-Länder

Wien (OTS) - Vor einem europaweiten Wirtschafts- und
Finanzdesaster warnte heute BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher nach der Einigung über Zahlungen von bis zu 100 Milliarden Euro an das finanzmarode Portugal im Rahmen des Rettungsschirms. "Wenn nicht sofort die Notbremse gezogen wird, ist die gesamte Eurozone und damit auch Österreich am Ende. Hier werden hundert Milliarden Euro an Steuergeld der wirtschaftlich stärkeren Staaten in ein Fass ohne Boden gepumpt. Nach Portugal werden bald Spanien und möglicherweise auch Italien fallen und Österreich mit in den Abgrund reissen", so Bucher.

Der BZÖ-Chef forderte von SPÖ-Bundeskanzler Faymann und ÖVP-Finanzministerin Fekter einen sofortigen Zahlungs- und Haftungsstopp österreichischer Steuergelder an finanzmarode Banken und EU-Länder. "Josef Pröll hat als Abschiedsgeschenk im März noch einmal 424 Millionen Euro und damit insgesamt 1,2 Milliarden Euro nach Griechenland überwiesen. Fekter muss jetzt verhindern, dass auch nur ein Cent der Österreicherinnen und Österreicher in portugiesische Banken, die allein 10 Milliarden Euro Finanzhilfe benötigen, fließt. Wir können uns keine Milliarden-Geschenke für finanzmarode Länder leisten, die jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die Bürger haben für EU-Pleiteländer schon "Genug gezahlt!", betonte Bucher.

"Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass die EU-Pleiteländer den Euro-Raum verlassen. Raus aus der Euro-Zone für Länder, die dort nichts verloren haben und nur die anderen Länder mit hinunterziehen. Das BZÖ ist für eine Kernzone der wirtschaftlich starken EU-Länder und einen eigenen Euro-Light für alle anderen Staaten", so Bucher.

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