BZÖ-Ebner: Ausflug von Darabos nach Syrien war reiner PR-Gag

"Anstatt das Tohuwabohu rund um die Installierung eines Berufsheers in der Regierung zu beenden, flüchtete Darabos"

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Kurzbesuch von
Verteidigungsminister Darabos bei den UNO-Soldaten am Golan übte heute BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner. "Dieser - vom österreichischen Steuerzahler zu bezahlende- Ausflug von Darabos nach Syrien war ein reiner PR-Gag eines angezählten Ministers, der versuchte, auf den Spuren vom ehemaligen deutschen Verteidigungsministers zu wandeln. Was an dem Besuch ein Signal an die syrische Regierung sein sollte, ist rätselhaft, traf Darabos doch keinen einzigen syrischen Politiker", meinte Ebner.

"Statt endlich einen brauchbaren Entwurf für eine Heeresreform mit einem Berufsheer und dem Ende des Präsenzdienstes auszuarbeiten, flüchtete Darabos lieber ins Ausland. Dabei wäre es höchst an der Zeit, dass die Stillstandsregierung in diesem Punkt endlich ihren Streit beendet und arbeitet." Für Ebner war dieser Ausflug von Darabos nur ein "staatliches Händeschütteln", statt wirklich etwas zu bewegen. Zudem stelle sich die Frage, wozu sich Österreich einen Außenminister und einen Staatssekretär leisten muss, wenn dann der Verteidigungsminister in die Krisenregionen reist - "für dieses Erlebnis hätte er nur am Ministerrat teilnehmen müssen", so Ebner.

"Anstatt das Tohuwabohu rund um die Installierung eines Berufsheers in der österreichischen Bundesregierung zu beenden, flüchtete Darabos aber lieber in einen eintägigen zweifelhaften Flug nach Syrien, der bis auf PR-taugliches Händeschütteln und Fragen an die Soldaten, wie es ihnen derzeit geht, nichts an der verworrenen Situation in dem Land bringt", so Ebner.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003