VP-Leeb: Pleiten, Pech und Pannen Show des Wiener Kulturstadtrates geht in die nächste Runde

Neuvergabe der Intendanz der Wiener Festwochen verkommt zur Farce

Wien (OTS) - Als "unwürdiges Schauspiel und Verhöhnung der Wiener Steuerzahler und der Bewerber um die Intendanz der Wiener Festwochen ab 2014" bezeichnet die Kultursprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb, die für heute eilig einberufene Pressekonferenz zur Präsentation der neuen Festwochen Intendanz.

Die Bewerbungsfrist endete am 30.4.2011. Bereits gestern, also nach nicht einmal drei Tagen, wurde die Entscheidung angekündigt. Ein auffallend rascher Entscheidungsprozess, der zum Schluss führt, dass eine ordnungsgemäß durchgeführte Ausschreibung samt sorgfältig durchgeführtem Auswahlprocedere nicht stattgefunden haben kann. Einmal mehr agiert die SPÖ Wien nach dem System eines feudalistischen Lehnsherrn, der sein Lehen nach eigenem Gutdünken an auserwählte Vasallen vergibt. Stadtrat Mailath-Pokorny vergisst dabei leider wie so oft, dass es sich beim vergebenen Lehen nicht um sein persönliches Eigentum handelt, sondern um das Geld der Wienerinnen und Wiener, denen mit der Neuvergabe der Intendanz der Wiener Festwochen wieder einmal ein unwürdiges Schauspiel geboten wird. Selbst dem heute präsentierten zukünftigen Intendanten wird durch diese Vorgehensweise ein Bärendienst erwiesen, denn jeder qualifizierte, bestgeeignete Bewerber hätte sich auch in einem ordnungsgemäß durchgeführten Vergabeverfahren eindeutig durchgesetzt.

"Ganz abgesehen von der Reputation Wiens als ernstzunehmende Kulturstadt, die ja bereits in den vergangenen Tagen und Wochen durch die Handlungsunfähigkeit des Kulturstadtrates in der Causa Matt schweren Schaden genommen hat - welcher ernstzunehmende Künstler wird sich denn in Zukunft überhaupt noch für einen in Wien ausgeschriebenen Posten bewerben, wenn er mit derartigen Zuständen zu rechnen hat", fragt die VP-Kultursprecherin abschließend.

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