FPÖ: Zanger zu ÖBB-Ausschuss: Gutachter Robol klärt Verantwortung für ÖBB-Finanztransaktionen auf

Neuerliche Abwesenheit des Lobbyisten Gulya kommt einem Schuldeingeständnis gleich

Wien (OTS) - Der Obmann der parlamentarischen Rechnungshofausschusses, der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger, zieht eine positive Bilanz der heutigen Befragungen im ÖBB-Unterausschuss: "Dank der Aussage des Gutachters Günther Robol konnten wir die Verantwortung für die verlustreichen Finanzspekulationen klären. Diese liegt eindeutig im Bereich des ehemaligen Vorstands, insbesondere des für Finanzen zuständigen Erich Söllinger." Aber auch Holding-Vorstand Martin Huber sei nicht tätig geworden, um das riskante Geschäft zu verhindern, was möglich und dringend nötig gewesen wäre.

Auch in der Affäre um den Erwerb der ungarischen MAV Cargo sei man der Aufklärung ein beträchtliches Stück näher gekommen. "Der umstrittene Lobbyist Andras Gulya wurde offensichtlich aus ÖVP-Kreisen empfohlen. Dass Gulya sich zum zweiten Mal durch Abwesenheit einer Befragung entzog, muss langsam als Schuldeingeständnis gewertet werden", so Zanger. Er habe in einer Woche erneut die Chance, seine Sicht der Dinge darzulegen. "Ich hoffe, die Staatsanwaltschaft ist bei der Suche nach Gulya erfolgreicher. Die Vorwürfe müssen dringend auch gerichtlich geklärt werden", stellt Zanger fest.

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