FPÖ: Deimek: ÖVP-Lobbying- und Korruptionssumpf reicht bis Ungarn

Poschalko bestätigt im ÖBB-Ausschuss Einflussnahme des ÖVP-Politikers Höchtl

Wien (OTS) - "Nach der heutigen Sitzung des ÖBB-Unterausschusses zum Rechnungshofausschuss ist es amtlich: Der ÖVP-Korruptions- und Lobbying-Sumpf reicht bis nach Ungarn", stellt FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek fest. Der ehemalige Vorstand der Rail Cargo Austria, Gustav Poschalko, habe heute bestätigt, dass das Engagement des umstrittenen ungarischen Lobbyisten Andras Gulya auf Intervention des ehemaligen ÖVP-Nationalratsabgeordneten und ÖAAB-Obmanns Josef Höchtl erfolgt sei. Höchtl habe Aufsichtsrats-Chef Pöchhacker von Gulya überzeugt und dieser daraufhin Poschalko beauftragt, mit dem Lobbyisten in Verbindung zu treten. Gulya wird vorgeworfen, beim Erwerb der ungarischen MAV Cargo große Summen an Schmiergeld gezahlt zu haben.

"Die ÖVP hat nach Strasser erneut massiven Erklärungsbedarf. Warum mischen sich ihre Leute in interne Vorgänge der ÖBB ein?", fragt Deimek. Ebenso großen Erklärungsbedarf habe jedoch Pöchhacker, der in der nächsten Sitzung des Unterausschusses befragt werden soll: "Warum lässt er sich von einem abgehalfterten ÖVP-Politiker einen völlig dubiosen Lobbyisten aufs Aug drücken?"

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